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Auch eine Ex-Finalistin ist ausgeschieden

Schwacher Quali-Auftakt: Fünf DTB-Asse schon raus

Noma Noha Akugue zitterte sich in die nächste Runde
Noma Noha Akugue zitterte sich in die nächste Runde
Foto: © IMAGO/ Matthieu Mirville
23. Mai 2023, 22:25
sport.de
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Bevor die 127. Auflage der French Open am Sonntag endgültig Fahrt aufnimmt, geht es für die Tennis-Asse, die hinter der Weltspitze lauern darum, sich für das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres zu qualifizieren. Aus Deutschland versuchen nach der vorzeitigen Absage von Laura Siegemund drei Männer und fünf Frauen ihr Glück. Die ersten Ergebnisse sind ernüchternd.

Während, der in der Herren-Qualifikation Nummer zwei gesetzte Yannick Hanfmann gegen den zuletzt wenig überzeugenden Italiener Mattia Belucci zwar mehr Mühe als erwartet hatte, sich letztlich aber mit 7:6 (7:3) und 6:4 durchsetzen konnte, musste Maximilian Marterer bereits am Montag dem krassen Außenseiter Dan Added aus Frankreich, der dank einer Wildcard teilnehmen durfte, den Vorzug lassen. Marterer unterlag 4:4 und 4:6. 

Einen gesetzten Spieler konnten hingegen Dominik Koepfer ausschalten. Im Duell der formstarken Sandplatzspieler gegen den Ungarn Zsombor Piros setzte sich der Deutsche knapp mit 7:5, 2:6 und 6:1 durch. Sowohl Koepfer als auch Piros hatten im Vorfeld der Qualifikation starke Ergebnisse bei unterklassigen Turnieren erzielt. 

Hanfmann und Koepfer benötigen allerdings ebenso noch zwei Siege in der Qualifikation, wie der Ungar Fabian Marozsan, der in Runde eins den Australier Li Tu 6:3 und 6:4 bezwang. Marozsan sorgte beim ATP-Turnier von Rom zuletzt für eine Sensation, als er den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz bezwang. 


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Bei den Frauen musste DTB-Hoffnungsträgerin Eva Lys am Montag ihre Hoffnungen aufs Hauptfeld begraben. Die Deutsch-Ukrainerin unterlag der Brasilianerin Carolina Alves mit 2:6, 6:3 und 3:6. Die in der Weltrangliste deutlich besser platzierte Deutsche präsentiert sich allerdings schon seit Wochen außer Form. Alves hingegen konnte einige Achtungserfolge feiern.

Mit Noma Noha Akugue konnte das vielleicht größte deutsche Talent eine Niederlage gerade noch abwenden. Gegen die Französin Emma Léné benötigte Noha Akugue beim 7:5, 4:6, 6:4 allerdings kräftezehrende 3:10 Stunden. Léné ist im WTA-Ranking außerhalb der Top 300 platziert und eine der größten Außenseiterinnen im Feld.

Zudem unterlag ebenfalls schon am Montag Katharina Hobgarski der Belgierin Greet Minnen mit 4:6 und 2:6.

Auch eine Ex-Finalistin der French Open ist schon draußen

Am Dienstag lief es bei den Frauen kaum besser: Laura Siegemund musste ihr Match schon vor Start absagen, Mona Barthel hatte gegen die Französin Alice Tubello (Nr. 323 der Welt) beim 6:4, 1:6 und 6:2 große Schwierigkeiten und Tamara Korpatsch, immerhin die Nummer neun der Setzliste, zog gegen die Schwedin Mirjam Börklund den Kürzeren (5:7, 4:6).

Auch für andere Favoritinnen endete die Hoffnung auf den Sprung ins Hauptfeld der French Open überraschend früh: Die Italienerin Lucrezia Stefanini (Nummer 2 der Setzliste) hatte gegen die Polin Maja Chwalinska keine Chance (2:6, 1:6) und mit Sofia Kenin aus den USA ist sogar die Australien-Open-Siegerin 2020, die im selben Jahr in Rolland Garros im Endspiel stand, in der ersten Runde der Qualifikation gescheitert. 

Italien
Jannik Sinner
J. Sinner
2
6
7
7
4
6
3
6
2
Spanien
Carlos Alcaraz
C. Alcaraz
3
4
6
4
6
7
7
7
10
15:25
So, 08.06.
Beendet
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