Die krachende 0:4-Klatsche bei Manchester City hat den nächsten Champions-League-Traum von Real Madrid in diesem Jahr ausnahmsweise mal vorzeitig beendet. Das an sich ist kein Weltuntergang, das Wie wirft aber dennoch Fragen auf. Unter anderem bei Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann, der nach dem Spiel hart mit den Königlichen ins Gericht ging.
Selten wurde Real Madrid in einem Halbfinale der Champions League so an die Wand gespielt wie in den ersten 45 Minuten im Etihad Stadium von Manchester. Dass es zur Pause nur 0:2 stand, hatten die Königlichen einzig und allein dem glänzend aufgelegten Thibaut Courtois zu verdanken, der weitere Gegentore mit einigen Glanzparaden verhinderte.
Nach dem Seitenwechsel wurde der Königsklassen-Rekordsieger zwar etwas stärker, eine echte Chance auf das Weiterkommen hatten die nahezu hoffnungslos unterlegenen Madrilenen aber nie. Und so endete nach 90 Minuten ein Auftritt, der unter anderem Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann sprachlos zurückließ.
"Die wurden vernichtet", fällte Hamann bei "Sky" ein hartes Urteil über die Nicht-Leistung der Königlichen, die sich in seinen Augen schon früh ihrem Schicksal ergaben: "Wenn du ihnen heute nach 60 Minuten angeboten hättest, dass sie duschen gehen und nach Hause fahren können, hätten sie es wahrscheinlich angenommen."
"Das habe ich selten gesehen"
Er habe nie das Gefühl gehabt, dass Real "einen Funken Glauben oder Hoffnung" gehabt habe, ergänzte der TV-Experte, der erkannte: "City hat das Ding im zweiten Gang zu Ende gespielt und war immer noch hochüberlegen."
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Insgesamt zeigte sich Hamann von dem Auftritt der so hoch gelobten Königlichen erschrocken. "Das war ein Klassenunterschied und das habe ich in der Art und Weise und auf diesem Niveau im Halbfinale - wo das erste Spiel eng war - selten gesehen", urteilte der frühere Profi.





























