Auch nach dem 32. Spieltag ist das Titelrennen in der Fußball-Bundesliga weiterhin extrem eng und spannend, nur ein Punkt liegt aktuell zwischen Tabellenführer FC Bayern und Verfolger BVB. Ein ehemaliger Trainer der Dortmunder hat jetzt eine Einschätzung zum Meisterschaftsduell abgegeben.
Beim fulminanten 6:0 gegen den FC Schalke 04 legte der FC Bayern am Samstagnachmittag vor, kurz darauf zog der BVB mit einem ebenso deutlichen 5:2 gegen Borussia Mönchengladbach nach. Damit deutet sich ein Zweikampf bis zum Schluss an.
Geht es nach dem früheren Nationaltrainer Horst Köppel, dann setzt sich am Ende der Herausforderer aus dem Ruhrpott durch. "Ich habe nichts gegen den FC Bayern München. Aber mir persönlich wäre es natürlich lieber, dass Borussia Dortmund Meister wird", verriet der ehemalige BVB-Coach, der 1989 mit dem Klub Pokalsieger wurde.
Köppel, der an diesem Mittwoch seinen 75. Geburtstag feiert, ergänzte: "Irgendwie wäre das auch für den Fußball gerechter, wenn nicht immer eine Mannschaft Meister wird. Aber die meisten Teams haben ohnehin nicht die finanziellen Mittel."
Am kommenden Wochenende muss der BVB auswärts beim FC Augsburg ran, während der FC Bayern in der heimischen Allianz Arena auf RB Leipzig trifft.
Pfiffe gegen Gladbach-Coach Farke? "Das ist ungerecht"
Auch zu Borussia Mönchengladbach hat Köppel eine besondere Verbindung. Mit den Fohlen gewann der Offensivspieler in seiner aktiven Zeit fünf Meistertitel. Noch heute ist er regelmäßiger Besucher der Heimspiele.
Dass die Gladbacher Fans zuletzt immer ungehaltener reagiert und gar ihren eigenen Trainer Daniel Farke ausgepfiffen haben, kann Köppel nicht verstehen.
"Natürlich sind die Erwartungen in Gladbach nach wie vor zu hoch. Aber eine solche Reaktion ist nicht nachvollziehbar - egal gegen welchen Trainer. Das ist ungerecht", stellte der gebürtige Stuttgarter klar.






























