Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat sich am Sonntagnachmittag zu der Kader-Debatte beim FC Bayern geäußert. Trotz der schlechten Resultate in den vergangenen Wochen sei er sich sicher, dass der deutsche Rekordmeister trotzdem über einen "Top-Kader" verfüge.
Salihamidzic stellte am Sonntag vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC am "DAZN"-Mikrofon klar, dass er der von ihm zusammengestellten Profi-Mannschaft zumindest noch die deutsche Meisterschaft in diesem Jahr zutraue. Zuvor hatte der FC Bayern bereits seine Titelchancen in der Champions League und im DFB-Pokal verspielt und war in beiden Wettbewerben ausgeschieden.
Spätestens nach dem Königsklassen-Ausscheiden gegen Manchester City war eine Diskussion darüber entbrannt, ob der Kader des deutschen Rekordmeisters womöglich falsch zusammengestellt sei beziehungsweise die falschen Spieler verpflichtet wurden.
"Wir reflektieren uns immer und analysieren unsere Arbeit. Natürlich nehmen wir die Kritik auch an, wenn sie angebracht ist. So wie jetzt, wenn die Ergebnisse wegbleiben", meinte der Sportvorstand der Münchner, der zuletzt selbst in der Öffentlichkeit infrage gestellt wurde.
"Das ist selbstverständlich meine Verantwortung, wie wir den Kader bauen. Natürlich sind die Erwartungen auch hoch, wir haben sie in der Champions League und im Pokal nicht erfüllt", räumte Salihamidzic zwar ein, schob aber direkt hinterher: "Ich bin trotzdem der Meinung, dass wir einen Top-Kader haben. Die Erwartungen waren hoch. Wir versuchen jetzt noch das zu schaffen, was wir noch erreichen können."
Hoeneß-Besuch beim Bayern-Training kein Problem für Salihamidzic
Keine allzu große Bedeutung wollte er den Trainingsbesuch von Ehrenpräsident Uli Hoeneß unter der Woche auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße einräumen.
"Der Uli ist oft an der Säbener Straße und wollte dem Trainer 'Hallo' sagen. Ich denke, dass da etwas zu viel draus gemacht wird. Der Uli will immer das Beste für den Klub. Da interpretiere ich jetzt nicht so viel mit rein", meinte der Ex-Profi zum Hoeneß-Besuch auf dem Trainingsgelände, der ein großes Medienecho ausgelöst hatte.


























