Im Sommer wechselte Erling Haaland von Borussia Dortmund zu Manchester City, wo der norwegische Torjäger nahtlos an seine herausragenden Leistungen im BVB-Trikot anschloss. Die Behauptung, die nun plötzlich durch den medialen Äther schwirrt, überrascht daher umso mehr.
Lediglich 24 Liga-Spiele benötigte Erling Haaland, um für ein Novum in der englischen Premier League zu sorgen: Mit seinem Treffer beim 4:1-Sieg gegen den AFC Bournemouth steigerte Haaland seine Premier-League-Ausbeute auf 27 Tore. Eine Anzahl, die noch kein City-Spieler in einer Saison erreichen konnte.
Die Statistik wird noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass die Spielzeit noch lange nicht ihr Ende erreicht hat. Und dennoch soll der 22-Jährige mit seinem Aufenthalt am Emirates Stadium hadern.
Erling Haaland "ist derzeit überhaupt nicht glücklich bei Manchester City", behauptet "El Nacional".
Demnach wurden dem Angreifer "eine Reihe von Dingen versprochen, die überhaupt nicht erfüllt wurden". In Haaland soll sich sogar der Verdacht regen, dass er bewusst getäuscht wurde.
Beweisführung mit heißer Nadel gestrickt
Angeblich hatte Haaland dem Bericht zufolge wohl erwartet, in Manchester auf eine schlagfertigere Truppe zu treffen. "El Nacional" führt in diesem Zusammenhang an, dass ManCity in der Liga, ein Spiel mehr auf dem Konto, zwei Punkte hinter Spitzenreiter FC Arsenal liegt und im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League nicht über ein 1:1 gegen RB Leipzig hinauskam.
Die Beweisführung der Zeitung mutet allerdings durchaus etwas dünn an. Haaland selbst soll mit seiner Rolle im Spiel der Cityzens ebenfalls hadern, da er ausschließlich als Vollstrecker gefordert ist und ansonsten wenig ins Spiel eingreifen kann. Über 90 Minuten zu lauern, empfinde Haaland schlicht als "zu langweilig", heißt es.
Deutlich nachvollziehbarer ist ein weiterer Umstand, der angeführt wird.
Sollten sich die Vorwürfe der Premier League gegen ManCity bewahrheiten, droht ein satter Punktabzug und im Ernstfall sogar der Liga-Ausschluss. Kommt es tatsächlich dazu, soll Haaland auf jeden Fall einen Abschied anstreben.





























