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Hertha BSC schafft "Turnaround" im Schnee

Dodi Lukebakio traf für Hertha BSC
Dodi Lukebakio traf für Hertha BSC
Foto: © IMAGO/Matthias Koch
26. Februar 2023, 10:30

Der Turnaround scheint geschafft: Hertha BSC hat die Abstiegsränge verlassen und schöpft neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

Schneeflocken wirbelten durch das Olympiastadion, die Kälte kroch in jede Ritze, doch selbst das Berliner Schmuddelwetter konnte den leidgeplagten Profis von Hertha BSC nicht die Laune verhageln. Arm in Arm feierten die Spieler von Trainer Sandro Schwarz vor der Ostkurve, die spontan "Oh, wie ist das schön" anstimmte. Nach Monaten der Depression hat der Hauptstadtklub wieder echte Hoffnung im Abstiegskampf.

"Es fühlt sich gut an, das Gefühl des Sieges zu haben", gab Schwarz nach dem hart erkämpften 2:0 (0:0) im Kellerduell gegen den FC Augsburg zu. Endlich sprang sein Team vom vorletzten Tabellenplatz auf Nicht-Abstiegsrang 14, wobei den Coach dies weniger interessierte. "Klar schaut man im Abstiegskampf auf die Tabelle. Aber es ist kein befreiendes Gefühl", so Schwarz, ihm gehe es eher um die gute Leistung, die sein Team nun schon zum dritten Mal in Folge zeigte.

Nach vier Pleiten zum Jahresbeginn, der brisanten Trennung von Sportchef Fredi Bobic und medialen Spekulationen um ein Schwarz-Aus scheint sich Hertha wirklich zu fangen. Der 4:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach vor zwei Wochen war die Initialzündung, auch der vom Ergebnis zu hohen 1:4-Niederlage bei Borussia Dortmund war viel Positives abzugewinnen - und nun folgte eben diese äußerst reife Leistung gegen den FCA.

"In den letzten drei Spielen hat man einen Turnaround gesehen", sagte Herthas ausgerechnet aus Augsburg gekommener Winter-Zugang Florian Niederlechner bei Sky: "Der Sieg heute gibt uns ein gutes Gefühl, und wir müssen schauen, dass wir nächste Woche in Leverkusen genauso auftreten, um hoffentlich den zweiten Sieg in Folge zu holen."

Sollte Hertha am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) bei Bayer Leverkusen tatsächlich schon wieder gewinnen, könnten die Abstiegsränge langsam in immer weitere Ferne rücken. Ein Grund dafür ist die "inhaltliche Stabilität", wie es Schwarz nennt.

In einer niveauarmen, aber hart geführten ersten Halbzeit gegen Augsburg nahmen die Berliner die Zweikämpfe an und standen selbst kompakt. Als sich im Schneetreiben des zweiten Durchgangs wenige Torchancen ergaben, schlugen sie in Person des Ex-Augsburgers Marco Richter (61.) und von Dodi Lukebakio (69.) eiskalt zu. So geht Abstiegskampf.

Keine hanebüchenen Fehler, die Hertha in der Vergangenheit so manchen Punkt kosteten. Und keine Unruhe in der Mannschaft! "Jeder marschiert für den anderen, und wir sind eine richtig geile Truppe. Es macht sehr viel Spaß im Moment", sagte Niederlechner, der gegen Augsburg trotz der Diskussionen um eine Nicht-Einsatz-Klausel in der Startelf stehen konnte.

Dem unentwegt ackernden Angreifer gelang nicht allzu viel, immer noch wartet der 32-Jährige auf sein erstes Tor in Blau und Weiß - mit seiner Einstellung steht er jedoch symbolisch für die neue Hertha. "Ich hoffe, die Tore und Vorlagen werden folgen", sagte Niederlechner: "Aber ich habe von Anfang an gesagt: Mir ist das scheißegal - Hauptsache wir schaffen am Ende das Ziel Klassenerhalt."

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