Während eine Vertragsverlängerung von Evan Ndicka bei Eintracht Frankfurt immer unwahrscheinlicher wird, scheinen sich auch schon die ersten Wechseloptionen zerschlagen zu haben. Seine Berater sind daran offenbar nicht ganz unschuldig.
Als gerade mal 18-Jähriger kam Evan Ndicka 2018 für mehr als fünf Millionen Euro aus Auxerre in die Bundesliga - eine Investition, die sich für Eintracht Frankfurt allemal ausgezahlt hat.
Seit seinem Wechsel ist der inzwischen 23-Jährige unumstrittener Stammspieler der Eintracht und gehört trotz seines jungen Alters zu den Führungsspielern seines Vereins.
Doch nun droht den Frankfurtern der ablösefreie Verlust ihres Innenverteidigers, denn Ndickas Vertrag läuft im Sommer 2023 aus. Erste Gespräche mit neuen Arbeitgebern sollen nach Informationen der "Sport Bild" bereits stattgefunden haben.
Ndicka-Berater sind bei PSG nicht länger erwünscht
So seien die Berater des Franzosen bereits zu Gesprächen beim französischen Meister Paris Saint-German vorstellig geworden, dort aber nach ihren finanziellen Forderungen nicht mehr erwünscht.
Rund 20 Millionen Euro sollen die Berater der Agentur AMS Consulting an Handgeld und Provision gefordert haben, damit der Frankfurt-Star einen Wechsel in die französische Hauptstadt vollzieht.
Nach Ansicht der Funktionäre in Paris zu viel. Sie erteilten den Beratern eine Absage und gaben diesen klar zu verstehen, dass weitere Verhandlungen nicht stattfinden werden. Sogar ein Hausverbot sollen Ndickas Vertreter bei PSG inzwischen haben.
Bereits im Sommer scheiterte ein Wechsel zum AC Mailand. Die Eintracht hatte sich mit dem italienischen Meister bereits auf eine Ablösesumme verständigt, um einen ablösefreien Wechsel im Sommer 2023 auszuschließen. Doch Ndickas Berater blockierten den Transfer und das Abwehr-Juwel blieb beim amtierenden Europa-League-Sieger.
Wie es für den ehemaligen französischen U-21-Nationalspieler jetzt weitergeht bleibt offen. Sportdirektor Markus Krösche würde gerne mit Ndicka gerne langfristig verlängern. Doch die Chancen darauf, da ist man sich bei der Eintracht intern bereits sicher, stehen schlecht.





























