Es war der Aufreger am 12. Bundesliga-Spieltag: BVB-Profi Karim Adeyemi schubst Jesper Lindström von Eintracht Frankfurt im Strafraum zu Boden. Weder Schiedsrichter Sascha Stegemann noch der VAR greifen ein. Stefan Effenberg findet für den nicht gegebenen Elfmeter deutliche Worte.
"Das ist doch das krasseste Foul gewesen, dass es im Fußball gibt", reagierte Effenberg in seiner "Sport1"-Kolumne mit großem Unverständnis auf den nicht gegebenen Elfmeter für Eintracht Frankfurt im Spiel gegen den BVB.
Dass Schiedsrichter Sascha Stegemann in besagter Szene keine Hilfe vom VAR bekam, sei "eine absolute Katastrophe", meinte der ehemalige Nationalspieler, der sich nach diesem Versagen die Frage stellt: "Was passiert nun nächste Woche mit Robert Kampka?"
Eintracht Frankfurt benachteiligt?
Kampka war am Samstag als VAR-Assistent im Einsatz. Zwar standen dem 40-Jährigen bei besagter Szene nicht alle TV-Bilder zur Verfügung, doch das will Effenberg nicht als Entschuldigung gelten lassen.
"Wenn du das nicht erkennst, egal welche Fernsehbilder du zur Verfügung hast, dann tut es mir leid. Dann hast du auch nicht die Qualität für die Bundesliga", polterte der Ex-Bundesligaprofi.
"Siebenjähriger" hätte Elfmeter gegen den BVB gegeben
Bei dem Foul von Adeyemi an Lindström hätte man "auch einen Siebenjährigen hinstellen und entscheiden lassen", schoss "Effe" scharf gegen Kampka: "Wenn ich den Siebenjährigen frage: 'Was macht der mit dem gelben Trikot da?' Dann antwortet der natürlich: 'Der schubst den.'"
Als Generalabrechnung mit dem VAR wollte Effenberg seine Kritik derweil nicht verstanden wissen. Zu sagen, man müsse den Videobeweis "in die Tonne kloppen", sei "totaler Quatsch", schrieb der ehemalige Nationalspieler.
Das Instrument VAR sei gut, "weil es den Fußball gerechter macht. Aber", so schränkte der "Tiger" gleichzeitig ein: "du musst ihn eben mit der höchsten Qualität anwenden".




























