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Bayern-Talent hofft auf Startelfeinsatz gegen Pilsen

Die verzwickte Lage von Mathys Tel beim FC Bayern

Bayern-Talent Mathys Tel hofft, gegen Viktoria Pilsen in der Startelf zu stehen
Bayern-Talent Mathys Tel hofft, gegen Viktoria Pilsen in der Startelf zu stehen
Foto: © IMAGO/ULMER
12. Oktober 2022, 14:44
sport.de
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Bis zu 28,5 Millionen Euro könnte der Wechsel von Mathys Tel den FC Bayern kosten. Eine stattliche Summe für einen 17-Jährigen, der im internen Konkurrenzkampf nicht in erster Reihe steht. Bekommt das französische Sturmtalent im Champions-League-Spiel bei Viktoria Pilsen (ab 21:00 Uhr im LIVE-Ticker bei sport.de) endlich wieder eine Chance?

Viel konnte sich Mathys Tel nach seinen ersten Wochen beim FC Bayern eigentlich nicht vorwerfen lassen. Zweimal stand der französische Junioren-Nationalspieler in dieser Saison in der Startelf - und zweimal lieferte er, was von einem Stürmer verlangt wird.

Beim 5:0 in der ersten DFB-Pokalrunde bei Viktoria Köln erzielte Tel das zwischenzeitliche 2:0 für die Bayern. Beim 2:2 gegen VfB Stuttgart am sechsten Bundesliga-Spieltag traf das Nachwuchstalent ebenfalls.

Sein Problem: Das Spiel gegen den VfB stieg am 10. September. Seitdem kam Tel nur noch zweimal zum Einsatz.

Beim Münchner 2:0-Heimsieg gegen den FC Barcelona durfte der junge Angreifer immerhin für zehn Minuten auf der rechten Außenbahn ran. Beim 5:0-Erfolg gegen Pilsen im Hinspiel vor einer Woche spielte Tel für eine halbe Stunde im Sturmzentrum.

Bayern-Talent Mathys Tel in Zahlen: sechs Pflichtspiele, 203 Minuten, zwei Tore

In der Bundesliga saß der Teenager, der vor der Saison von Stade Rennes kam, zuletzt jedoch nur noch auf der Bank. Wettbewerbsübergreifend sammelte Tel bisher 203 Einsatzminuten in sechs Spielen - und das, obwohl die Optionen für Bayern-Trainer Julian Nagelsmann in der Angriffszentrale überschaubar sind.

Dass der Coach in den vergangenen Partien sogar dem 33-jährigen Eric Maxim Choupo-Moting den Vortritt vor Tel gab, stößt unter anderem bei Lothar Matthäus auf wenig Verständnis. 

"Er ist ja auch ein schneller Spieler, der aufgrund seiner Schnelligkeit im Vergleich zu Choupo-Moting, der mehr Erfahrung mitbringt, vielleicht sogar die interessantere Lösung gewesen wäre, weil Dortmund ja kommen musste", kritisierte der Ex-Bayern-Profi nach dem 2:2 im Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Bayern und dem BVB bei "Sky". Außerdem rief Matthäus in Erinnerung: "Vor der Saison sagt Julian: Von Tel erwarte ich zehn Tore. Dann muss er ihn spielen lassen."

Mittel- oder Flügelstürmer? Tels verzwickte Lage beim FC Bayern

Zur Stürmerdebatte kommt allerdings hinzu, dass Nagelsmann Tel - anders als Choupo-Moting - nicht unbedingt als klassischen Mittelstürmer sieht.

Bei der Pressekonferenz vor dem Match bei Viktoria Pilsen stellte der Bayern-Trainer der Nachwuchshoffnung indes wieder Einsatzzeit in Aussicht: "Ja, er ist ein Kandidat für morgen. Er ist ein Talent, ein sehr junger Spieler und spielt beim FC Bayern, das ist Teil der Antwort. Vieles macht er gut und er hat noch Dinge, die er verbessern muss."

Vorher hatte Nagelsmann wieder einmal die Geduldskarte gespielt: "Ich glaube, Mathys ist noch sehr jung, hat aber schon die Möglichkeit, sich hier täglich weiterzuentwickeln. Er macht es wirklich gut, sowohl im Training, als auch bei seinen Einsätzen."

Ob das Champions-League-Spiel in Pilsen etwas Ruhe in die Debatte bringt, ist zu bezweifeln. Sollte Tel wieder überzeugen, in der Gunst des Trainers jedoch weiter hinter Choupo-Moting bleiben, dürften die Diskussionen weitergehen.

FC Bayern: Viel Geld für wenig Spielzeit

Erst recht in Zeiten, da Nagelsmann mit dem verletzten Serge Gnabry und dem an Corona erkrankten Jamal Musiala zwei Optionen in der Offensive fehlen.

Für zusätzlichen Gesprächsstoff hatte zuletzt Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß gesorgt, indem er im "BR" betonte, dass "ganz sicher" ein waschechter Neuner "fehlt". Damit befeuerte der Ex-Macher das Dauerthema, das seit dem Weggang von Robert Lewandowski an der Säbener Straße dominiert.  

Einer, der die Neuner-Debatte - und damit auch Tels Rolle - in einem größeren Kontext sieht, ist derweil Thomas Müller. Nach Lewandowskis Wechsel zu Barcelona befinde sich auch er selbst in einem "Anpassungsprozess, denn wir schießen jetzt andere Tore als früher", erklärte der Nationalspieler in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

Für Mathys Tel bedeutet das: Der Youngster muss in den nächsten Wochen, am besten schon im Rückspiel gegen Pilsen in der Champions League am Abend (21 Uhr im sport.de-Live-Ticker), jede noch so kleine Chance nutzen, um sich in den Vordergrund zu spielen. Erst dann winken unter Julian Nagelsmann dauerhaft Einsätze, erst dann dürften die Neuner-Diskussionen abflauen.

Claudio Palmieri

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