Der BVB bleibt in der Fußball-Bundesliga vom Verletzungspech verfolgt. Der 1:0-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim mit der zumindest vorübergehenden Tabellenführung bekam einen bitterbösen Beigeschmack, musste Youngster Jamie Bynoe-Gittens doch schon im ersten Durchgang verletzt ausgewechselt werden.
Nach einem recht harmlos anmutenden Zweikampf mit dem Hoffenheimer und Ex-Schalker Ozan Kabak war für den Engländer die Partie schon nach 44 Minuten gelaufen.
Der 18-Jährige zog sich bei dem Duell eine Schulterverletzung zu, signalisierte umgehend, dass es nicht mehr würde weitergehen. "Ich habe nicht genau gesehen wie es passiert ist, aber die Schulter ist rausgesprungen und er konnte nicht weiterspielen. Es sah recht harmlos aus, aber es hatte eine große Wirkung auf das Spiel", meinte BVB-Trainer Edin Terzic nach Abpfiff zu der Situation kurz vor der Halbzeitpause am "DAZN"-Mikrofon.
Nach Mahmoud Dahoud ist Bynoe-Gittens nun schon der zweite BVB-Akteur, der mit einer Schulterverletzung länger auszufallen droht.
"Es ist unglaublich, vor allem in dieser Situation. Es war kein Zusammenstoß, bei dem zwei LKW aufeinander rasen", so der Dortmunder Chefcoach weiter über den Vorfall.
BVB droht Ausfall von Youngster Bynoe-Gittens
Bynoe-Gittens hatte sich in den letzten Wochen immer mehr in den Vordergrund gespielt beim BVB, bestritt gegen Hoffenheim bereits sein viertes Saisonspiel. Er wurde durch Thorgan Hazard auf der linken Außenbahn ersetzt.
Wie lange der gebürtige Londoner nun ausfallen könnte, sollen die medizinischen Untersuchungen klären, die umgehend nach seiner Auswechslung eingeleitet wurden.
Bynoe-Gittens konnte den Innenraum zwar eigenständig verlassen, war allerdings von Schmerzen gezeichnet und verschwand umgehend mit der medizinischen Abteilung des BVB in den Katakomben. Nach dem 1:0-Sieg seines Teams zeigte er sich nach der Partie noch einmal mit einer Schlinge um die verletzte Schulter auf dem Rasen.






























