Er ist der womöglich beste Fußballer im Kader des FC Schalke 04, hat beim Bundesliga-Rückkehrer aber dennoch keine Zukunft mehr. Seit Monaten wird über den bevorstehenden Abgang von Mittelfeldspieler Amine Harit spekuliert. Nun, am letzten Tag des Transferfensters, ist die Lösung offenbar gefunden.
Wie "Sport1" am Donnerstagmorgen vermeldete, ist sich der Marokkaner mit dem französischen Spitzenverein Olympique Marseille über einen Wechsel einig. Für OM bestritt Harit bereits die letzte Saison auf Leihbasis. Er lief dabei 23 Mal im Marseille-Trikot auf und erzielte vier Treffer.
Die abgelaufene Ligue-1-Spielzeit schloss Harit mit OM als Vizemeister hinter Paris Saint-Germain ab und qualifizierte sich erneut für die Champions League.
Nach Angaben des Senders soll es zunächst wieder um ein Leihgeschäft zwischen dem FC Schalke und Olympique Marseille gehen. Harit ist noch bis 2024 an die Gelsenkirchener gebunden, steht aufgrund seines exorbitant hohen Gehalts von geschätzt über fünf Millionen Euro aber auf der Streichliste des Klubs ganz oben.
Harit ohne Einsatzminute für den FC Schalke 04 in 2022/2023
Im Anschluss an das Leihgeschäft soll eine Kaufpflicht ausgehandelt worden sein. Offiziell bestätigt ist diese Lösung in der Causa Amine Harit allerdings noch nicht.
Bis Vollzug gemeldet werden kann, muss Marseille laut dem Medienbericht noch eine Voraussetzung erfüllen: Um Harit transferieren und bezahlen zu können, muss "unbedingt" noch ein Akteur aus dem Kader des Teams von Trainer Igor Tudor verkauft werden. Welchen Spieler das treffen wird, bleibt noch bis zum Ende des Deadline Days auf dem Transfermarkt abzuwarten.
Für den FC Schalke hatte Amine Harit in der laufenden Saison keine einzige Einsatzminute bestritten, arbeitete allerdings seit Wochen regelmäßig im Mannschaftstraining unter Chefcoach Frank Kramer mit.



























