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"Blöde Situation für ihn"

Schröder und Kramer geben Update zu Harit

Schröder (li) und Kramer haben sich zur Lage beim FC Schalke 04 geäußert
Schröder (li) und Kramer haben sich zur Lage beim FC Schalke 04 geäußert
Foto: © IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO
25. August 2022, 13:25
sport.de
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Vor dem Heimspiel gegen Union Berlin am vierten Spieltag der Bundesligasaison 2022/23 haben sich Cheftrainer Frank Kramer und Sportdirektor Rouven Schröder zur Lage beim FC Schalke 04 geäußert. Während der Coach Elfmeterfehlschütze Simon Terodde in den Fokus nahm, sprach Schröder vor allem über die Kaderplanung in der letzten Woche vor dem Transferschluss. Dabei ganz besonders im Fokus: Amine Harit.

Eigentlich möchte der FC Schalke 04 Amine Harit noch vor dem 1. September abgeben, doch bislang wurde kein Abnehmer für den Spitzenverdiener gefunden. Doch was mit dem Mittelfeldmann passiert, sollte er tatsächlich bleiben, ist für Schröder bislang kein Thema. 

"Damit beschäftige ich mich nicht. Wenn der Strich irgendwann drunter ist, beschäftige ich mich damit, aber der ist ja nicht drunter", sagte der Sportchef am Donnerstagmittag. Cheftrainer Frank Kramer, der weiter mit Harit im Training arbeitet, lobte den Marokkaner derweil für dessen Umgang mit der Situation. Harit mache das "tadellos". "Er liefert gute Leistungen im Training ab. Geht alles mit."

Es sei zwar eine "blöde Situation für ihn", so Kramer weiter, "aber da hat sich nichts getan. Wir alle hoffen das Beste für ihn, er ist einfach gut."

Neben Harit sprach Kramer auch über Torjäger Simon Terodde und betonte, dass sich dieser nach seinem doppelten Elfmeterfehlschuss in Wolfsburg nur selbst erlösen kann.

Kramer will Terodde unterstützen

"Simon ist ein sehr erfahrener Spieler. Er weiß, wenn es mal in einem Spiel nicht nach Wunsch läuft, dann kann man sich nur befreien, indem man sich aus dieser Situation herausarbeitet", sagte der Coach und kündigte Rückendeckung an: "Wir alle können ihn dabei nur unterstützen."

Bei Kramer und seinem Team herrsche große Vorfreude auf die Begegnung: "Die Atmosphäre wird richtig geil. Das brauchen wir auch. Dieses Kollektiv, dieses Miteinander zwischen Unterstützung der Fans und dem, was wir auf dem Platz abliefern wollen. Beim Gedanken daran bekomme ich wieder Gänsehaut."

Allerdings seien die Eisernen ein schwieriger Widersacher, der mit seiner Kompaktheit besticht: "Ihre Stärke ist die Kontinuität. Das ist alles sehr ausgewogen und kompakt. Du musst dir gegen sie alles erarbeiten, bekommst nichts geschenkt."


Die wichtigsten Aussagen der Schalke-PK zum Nachlesen:

+++ Gibt es ein Worst-Case-Szenario bei Harit? +++ 

Schröder: Damit beschäftige ich mich nicht. Wenn der Strich irgendwann drunter ist, beschäftige ich mich damit, aber der ist ja nicht drunter. 

+++ Wie schnell könnte Schalke auf einen Verkauf reagieren? +++ 

Schröder: Wenn es eine Möglichkeit gibt, müssen wir vorbereitet sein. Sodass wir uns am Ende nichts vorwerfen können. Das gilt auf allen Positionen. 

+++ Wie verhält sich Amine Harit im Mannschaftskreis +++

Kramer: Er geht tadellos mit der Situation um. Er liefert gute Leistungen im Training ab. Geht alles mit. Blöde Situation für ihn, aber da hat sich nichts getan. Wir alle hoffen für die beste Situation für ihn, er ist einfach gut, deshalb wünschen wir ihm nur das Beste. 

+++ Wie sehr ist das Spiel von Malik Thiaw am Samstag zu gewichten? +++

Kramer: Hoffen wir mal das Thiaw ein richtig gutes Spiel macht. Wir wissen alle, dass ein junger Spieler Begehrlichkeiten weckt. Gleiches passiert doch bei Union. Stets ohne großes Schnick Schnack und so ist es bei uns auch. Das Wohl des Vereins steht über allem. Niemand ist größer als der Verein. Jetzt irgendwelche Szenarien ausmalen, finde ich nicht gut. 

+++ Ist der aktuelle Kader zu groß? +++

Kramer: Wir arbeiten unheimlich gut und haben wenige Verletzte. Bei anderen Umständen sieht das anders aus. Es darf sich aktuell niemand ausruhen, aber wenn es passt, wollen wir natürlich noch feinjustieren. 

+++ Was passiert noch auf dem Transfermarkt? +++ 

Schröder: Die Gespräche sind deutlich intensiver, was den ganzen Kader betrifft. Es ist national und international echt Schwung drin. Zwei Tage vor dem Spiel ein Update zu geben passt meiner Meinung nach nicht. Für einen Verein, der eventuell verkaufen möchte, können wir geduldig sein. Wir werden die ganze Zeit voll Ausschöpfen und auch das Spiel am Samstag einfließen lassen. 

+++ Wie sieht es generell mit dem Personal aus? +++

Kramer: Justin (Heekeren) hat sich einen Faserriss geholt. Ansonsten Tobi Mohr ist wieder am Start. Wir gehen davon aus, dass alle am Start sind. Wir freuen uns alle auf unser zweites Heimspiel. Die Atmosphäre beim ersten Heimspiel war schon richtig geil. Da kriege ich schon wieder Gänsehaut, wenn ich daran denke. 

+++ Was hat Union in der Vergangenheit richtig gemacht? +++

Schröder: Man sieht in jedem Transfer eine eigene Handschrift. Im Verein gibt es mit Urs Fischer einen richtig guten Trainer. Man kann nach jedem ihrer Spiele sagen, sie haben alles abgerufen. Obwohl sie uns die Favoritenrolle zuschreiben kann man sagen, dass sie als Favorit in das Spiel gehen. Ich freue mich auf das Spiel am Samstag. Absolute Wertschätzung gegenüber dem Verein.

+++ Was zeichnet Union aus? +++

Kramer: Erstmal diese Kontinuität. Sieben Punkte aus drei Spielen und nur drei Gegentore. Auch letzte Saison, da gibt es kaum Ausreißer. Es ist alles sehr ausgewogen und kompakt. Alles was du möchtest, hast du dir zu erarbeiten. Diese Konstanz, die sie mit einer guten Körperlichkeit auf den Platz bringen, ist ihr Markenzeichen. Wir müssen da sein und da sein wollen. Wir wollen das Momentum auf unsere Seite ziehen. 

+++ Teroddes und Schwolows Situation? +++

Kramer: Simon ist erfahren genug und weiß, wie er sich aus einer solchen Situation herausarbeitet. Das tut er im Training und wir unterstützen ihn dabei so gut wir können. Simon wird sicher Erfolgserlebnisse haben. Alex hat bislang gut gehalten und trotzdem ein paar unglückliche Situationen gehabt. Zuletzt hat er richtig gut gehalten. Wir brauchen aber von allen Spielern Konstanz. 

+++ Ist Larson ein Kandidat für die Startelf +++

Kramer: 90 Minuten wird er nicht gehen können. Man kann von Anfang an eine entsprechende Länge gehen oder als Einwechselspieler einen neuen Schwung reinbringen. Das werden wir uns heute und morgen angucken und dann eine Entscheidung treffen. 

+++ Wer sind die Spieler, von denen sie die Tempovorgabe fordern +++

Kramer: Gefragt sind alle Spieler. Wir können das nur als Kollektiv regeln. Im Endeffekt ist es der Ballführer. Die anderen Spieler müssen aber Angebote schaffen. Diese Entscheidungsfindung resultiert aber häufiger im Zentrum als auf den Flügelpositionen. Oft geht es vom Zentrum aus, aber auch die Außenverteidiger sind heutzutage dabei. Da haben wir aber schon alle durch dann, oder? (lacht)

+++ Was ist für mehr Ballbesitz nötig? +++

Kramer: Sich selber regulieren. Gegen den Ball muss man die Wege machen. In dem Moment wo du den Ball eroberst oder hast, musst du dich regulieren. Jetzt kannst du schnell nach vorne und in anderen Moment geht's nicht und da müssen alle mit dabei sein. Du musst mit wenig Schnick Schnack auskommen, wie es Union auch tut. Dieses Gefühl müssen wir erst noch bekommen. Wir wollen sehr viel, gerade Zuhause wenn man gepusht wird. 

+++ Was für ein Prozentsatz wäre im Ballbesitz zufriedenstellend? +++

Kramer: Das sollte man nicht an Zahlen festmachen. Was hat der Gegner vor? Die beiden letzten Gegner haben sehr viel Wert auf eigenen Ballbesitz gelegt. Man braucht ein gutes Gefühl dafür, wann wir mehr Ballbesitz haben sollten, damit man nicht permanent gegen den Ball angehen muss. Wenn man sich Union anschaut, glaube ich nicht, dass sie sich Ballbesitzquoten auf die Fahne schreiben. Wir brauchen dieses Gefühl "Jetzt wollen sie uns den Ball lassen". Nach der Balleroberung müssen wir auch den eigenen Ballbesitz sichern und eine bessere Balance in unser Spiel bekommen. 

+++ Kramer über Rückkehr von Drexler und Mohr+++

Kramer: Tobi Mohr ist wieder da. Dominik Drexler hat in den vergangenen zwei Wochen an sich und mit der Mannschaft gearbeitet. Deshalb ist er auch ein Kandidat für die Startelf. 

+++ Ist Sebastian Polter fit? +++

Kramer: Unsere Stürmer müssen intensiv arbeiten. Das kostet extrem Körner und wir wollen deshalb frische Leute bringen. Polti hat ein bisschen was am Muskel gespürt. Die Untersuchungen waren gut, sodass wir mit ihm planen. 

+++ Woran haben Sie in dieser Woche gearbeitet? +++

Kramer: Wir haben an der Balleroberung und Ballsicherungen gearbeitet unter der Woche. Ballsicherung bedeutet auch, dass man mal den Ball zurückspielt. Wir wollen Automatismen etablieren und gegen eine starke, kompakte Mannschaft aus Berlin mit guten Umschaltmomenten unser Spiel umsetzen. 

 

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