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"Irregulär": Augsburg hadert mit Last-Minute-Treffer

Enrico Maaßen war mit der Schiedsrichterleistung unzufrieden
Enrico Maaßen war mit der Schiedsrichterleistung unzufrieden
Foto: © IMAGO/Klaus Rainer Krieger
21. August 2022, 11:21

In der Nachspielzeit gewinnt Mainz 05 beim FC Augsburg. Die Mannschaft von Bo Svensson hat bereits sieben Punkte geholt. Sein Kollege Enrico Maaßen hadert derweil mit dem Schiedsrichter.

Freud und Leid lagen schon Sekunden vor dem Abpfiff nur wenige Meter auseinander. Vor der Bank des FSV Mainz 05 geriet Trainer Bo Svensson ob des Treffers seines "Jokers" Jae-Song Lee in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 2:1 (1:1) geradezu in Ekstase, nebenan herrschte beim FC Augsburg das blanke Entsetzen: zweites Heimspiel, zweite Niederlage.

Als sich die Schockstarre der Gastgeber gelöst hatte, stellte Trainer Enrico Maaßen auch das Urteilsvermögen von Schiedsrichter Sascha Stegemann infrage. "Das Tor", sagte er über Lees Treffer, "war irregulär."

Tatsächlich ruhte der Ball beim vorangegangenen Eckball nicht, "er rollte", wie Maaßen richtig erkannte. Was nichts daran änderte, dass seine Spieler dabei abgelenkt waren.

Der Mainzer Delano Burgzorg führte die Ecke bereits aus, als einige Augsburger wie Felix Uduokhai noch gar nicht hinsahen, auf die Flanke von Aaron Winter, der zuvor einen Foulelfmeter verschossen hatte (62.), reagierten sie viel zu spät - Lee dagegen geistesgegenwärtig. Was wohl auch der Grund war, weshalb Maaßen einräumte: "Wir müssen das natürlich besser verteidigen."

"Das tut schon extrem weh, wenn man so ein Spiel noch verliert", sagte Ermedin Demirovic, der mit der Hacke den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte (35.).

Beinahe wäre es auch nicht so weit gekommen: Nur nicht so schnell die Ecke ausführen, rief die Mainzer Bank ins Feld, "weil unsere großen Kopfballspieler mit rein müssen", analysierte Svensson: "Sie haben Gott sei Dank nicht drauf gehört."

Mainz-Sieg am Ende "verdient"

Ungeschicktes Augsburger Verhalten hatte bereits die Mainzer Führung (31.) begünstigt, auch deren Korrektheit zweifelte Maaßen freilich an: Tatsächlich war Torschütze Karim Onisiwo der Ball vor seinem Zusammenspiel mit dem Vorlagengeber Angelo Fulgini auf den Oberarm gefallen, Stegemann aber wertete dies nach kurzem Videostudium an der Seitenlinie als nicht strafwürdig.

Am Ende wollte allerdings auch Maaßen nicht abstreiten, dass der Sieg der Mainzer "verdient" war. Die stehen nun in der Tat prächtig da: drei Spiele, sieben Punkte - der beste Bundesliga-Start seit 2018. Und nebenbei eine Serie von fünf Niederlagen in Augsburg beendet. "Jetzt kann die Saison aufhören", sagte Svensson scherzhaft nach dem nun zweiten Auswärtssieg, "leider haben wir noch 31 Spiele."

Obwohl, so schlimm wird es dann vielleicht auch nicht werden, denn Svensson versicherte auch: "Das war erst der Anfang."

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