Der ehemalige Formel-1-Stammpilot Pascal Wehrlein beendete am letzten Sonntag die Saison in der Formel E mit einem Ausfall. Er ärgerte sich dabei über Mercedes-Fahrer Nyck de Vries, mit dem er während des Rennens kollidierte und anschließend ausfiel.
"Hoffentlich kommt er nicht in die Formel 1", ärgerte sich der 28-Jährige am Boxenfunk über den Niederländer de Vries, der nach dem Crash mit Wehrlein ebenfalls vorzeitig aufgeben musste und zum insgesamt vierten Mal in dieser Saison ausgefallen war.
Der deutsche Porsche-Pilot kritisierte seinen Mercedes-Konkurrenten im letzten Rennen der Formel-E-Saison für sein übermotiviertes Manöver, an dessen Ende sowohl Wehrlein als auch de Vries ausschieden.
"Am Ende wurde mein Rennen zerstört und seins auch. Es sind oftmals die gleichen Fahrer, die so ungestüm reingehen. Leider war ich dieses Mal das Opfer von ihm", fügte Wehrlein gegenüber dem Portal "The Race" hinzu.
De Vries immer wieder in der Formel 1 gehandelt
Nyck de Vries trat in dieser Saison als Titelverteidiger in der Formel E an, konnte aber nicht an seine starken Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen. Stattdessen verstrickte sich der Mercedes-Pilot immer wieder in Kollisionen, fiel in gleich vier Rennen in dieser Saison aus.
Hintergrund des Wutausbruchs von Wehrlein war, dass de Vries schon seit längerem mit einem Cockpit in der Formel 1 in Verbindung gebracht wird. Als Mercedes-Fahrer galt er bis zum letzten Jahr als Kandidat bei den Silberpfeilen, wurde in der jüngeren Vergangenheit aber auch bei McLaren oder Alpine als möglicher Stammfahrer gehandelt.
Neben seinem Engagement in der Formel-E fährt de Vries auch als Testfahrer für das Toyota-Team in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. 2019 setzte er sich in der Formel 2 als Meister durch.
Zum neuem Formel-E-Champion krönte sich am letzten Wochenende de Vries' Teamkollege Stoffel Vandoorne.

