Für den Transfer von Matthijs de Ligt hat der FC Bayern eine Menge Geld in die Hand genommen. Nach Meinung eines ehemaligen Bundesliga-Stars sind die Millionen jedoch gut angelegt.
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn hat sich Erik Meijer in Deutschland einen Namen als Analyse-Experte gemacht. Der frühere Torjäger hat dabei nicht nur die Profis aus der Bundesliga, sondern auch die aus seiner niederländischen Heimat genaustens im Blick.
Entsprechend aufschlussreich sind Meijers Einschätzungen zu den aktuellen Oranje-Legionären im Kader des FC Bayern - allen voran Neuzugang Matthijs de Ligt.
"Er ist ein richtig guter Spieler, aber noch jung, wird bald erst 23. Zuletzt hatte er mit Virgil van Dijk im Nationalteam einen sowie mit Leonardo Bonucci und Giorgio Chiellini bei Juventus Turin gleich zwei erfahrene Leute neben sich, da konnte er sich jeweils anlehnen. Nun soll er vorangehen, obwohl er nicht der große Kommunikator ist", fasste Meijer die Situation in München in seiner "kicker"-Kolumne zusammen.
Kader des FC Bayern "brauchte eine Auffrischung"
Dass hier und dort über die gigantische Ablöse (Basissumme 67 Millionen Euro) diskutiert wurde, kann der 52-Jährige prinzipiell verstehen.
"Warum, könnte man fragen, hat Bayern ihn eigentlich für so viel Geld geholt, gleichzeitig aber Niklas Süles Vertrag nicht verlängert?", fragte Meijer und lieferte selbst direkt die Antwort: "Ich denke, der Kader brauchte eine Auffrischung, auch in der Abwehr, zudem schätze ich de Ligt stärker ein als Süle."
Neben de Ligt hat der FC Bayern in Ryan Gravenberch unlängst einen weiteren Elftal-Star verpflichtet. Der 20-Jährige ist für das zentrale Mittelfeld eingeplant.
"Gravenberch könnte davon profitieren, dass Leon Goretzka ausfällt, sodass er den Platz neben Joshua Kimmich erobern kann", prophezeite Meijer. Allerdings müsse er sich "schnell an das Tempo in der Bundesliga und die Anforderungen bei Bayern gewöhnen."




























