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Keine Spur von Aufstiegseuphorie bei Norbert Nigbur

Schalke-Ikone schlägt Alarm: Harsche Kritik an Schwolow

Video: FC Schalke präsentiert seinen neuen Cheftrainer
06. Juli 2022, 13:54
sport.de
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Rund um den FC Schalke 04 herrscht aktuell Aufstiegseuphorie. Die Klubverantwortlichen haben bereits versucht, den Kader auf mehreren Positionen erstligatauglich zu gestalten. Unter anderem wurde Alexander Schwolow von Hertha BSC als neue Nummer eins ausgeliehen. Ein Transfer, der bei Klubikone Norbert Nigbur aber überhaupt nicht gut ankommt.

Norbert Nigbur kennt die Phase, in der sich der FC Schalke 04 aktuell befindet, nur allzu gut. Der gebürtige Gelsenkirchener, der in seiner Karriere allein für S04 446 Pflichtspiele bestritt, stand in der Aufstiegssaison 1981/82 im Tor. Auch damals hieß das Ziel nach dem Wiederaufstieg einzig und allein: Klassenerhalt.

Während sich Schalke damals mit Ach und Krach rettete und erst 1988 den erneuten Gang ins Unterhaus antreten musste, wird das Ziel für den neuen Cheftrainer Frank Kramer nach Meinung von Norbert Nigbur nur schwer zu erreichen sein. "Am besten hätte man den Aufstieg zwei Wochen länger gefeiert, denn so viel Grund zur Freude wird es in der 1. Liga mit dem aktuellen Kader nicht geben", zeichnete der heute 74-Jährige in der "Sport Bild" eine düstere Prognose.

Nigbur ist vor allem unzufrieden mit der bisherigen Kader-Zusammenstellung seines Herzensklubs und der damit verbundenen Spiel-Ausrichtung. "Wenn wir in der Bundesliga bestehen wollen, dürfen wir uns nicht nur hinten reinstellen und auf Konter spielen. Auch als Aufsteiger muss man seinen Stil durchziehen", so der Ex-Torwart, der den Blick auf Ruhr-Rivale VfL Bochum richtete, der es in der vergangenen Saison schaffte, "dem Gegner sein Spiel aufzudrücken".

Schwolow? "Habe die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen"

Der Kader sei Nigbur zufolge aber nicht darauf ausgerichtet: "Bei dem aktuellen Kader von Schalke - ich weiß, es fehlt Geld - kann ich mir das nur schwer vorstellen."

Kritik übte der sechsfache Nationalspieler vor allem an der Verpflichtung von Hertha-Torwart Alexander Schwolow. Nigbur selbst spielte dreieinhalb Jahre für die Berliner, ehe er 1979 zurück zu Schalke wechselte: "Als ich gehört habe, dass Alexander Schwolow kommt, habe ich als Schalke- und Hertha-Mitglied die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Ich hätte mir lieber gewünscht, dass Kramer den Ortega mitbringt. Schwolow war mitverantwortlich dafür, dass Berlin fast abgestiegen ist." Stefan Ortega wechselte hingegen zu Englands Meister Manchester City.

Nigbur wolle sich im Fall Schwolow jedoch gerne vom "Gegenteil überzeugen" lassen. "Ich hoffe einfach, dass Schalke irgendwie drinbleibt, denn noch ein Jahr in der katastrophalen 2. Liga will ich mir nicht antun. Das hat ja nichts mit Fußball zu tun."

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