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Neuer Anlauf, alte Probleme

HSV rumpelt durch die Sommerpause

Tim Walter soll Trainer des HSV bleiben
Tim Walter soll Trainer des HSV bleiben
Foto: © IMAGO/ABS Michael Schwarz
17. Juni 2022, 12:21

Streit in der Führungsetage, miese Stimmung bei der Belegschaft und Zoff mit der Stadt um das Volksparkstadion: Nach einer turbulenten Sommerpause nimmt der Hamburger SV am Montag als letzter Zweitligist wieder das Training auf.

Beim fünften Anlauf zur Bundesliga-Rückkehr haben den Hamburger SV schon vor dem Trainingsstart am Montag die alten Probleme wieder eingeholt. Führungsetage zerstritten, klubinterne Stimmung schlecht, das Verhältnis zur Stadt Hamburg höchst angespannt. Neu ist eigentlich nur, dass die Hanseaten nicht mit einem neuen Trainer in die Zweitliga-Saison gehen, Tim Walter soll im Amt bleiben.

Der Coach könnte zumindest vorerst die einzige personelle Konstante bleiben, denn grundsätzlich sieht der mächtige Finanzvorstand Thomas Wüstefeld erheblichen Reformierungsbedarf beim einstigen Bundesliga-Dino, auch personell. "Wir haben Potenzial zur Optimierung erkannt, interne Veränderungsprozesse sind zwingend notwendig", sagte der Medizin-Unternehmer im Gespräch mit Klub-Medien.

Sparen und gleichzeitig die sportliche Schlagkraft der Norddeutschen erhalten - bei diesem Spagat hat sich der 53-Jährige vereinsintern alles andere als beliebt gemacht. Nicht beim Geschäftsstellenpersonal, das verringert werden soll, und auch nicht bei der Landespolitik.

Denn der Hamburger Senat ist nicht bereit, sich an den Renovierungskosten für das Volksparkstadion mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft 2024 zu beteiligen. 2020 hatte der HSV sein Stadiongrundstück für 23,5 Millionen Euro an die Stadt verkauft, um von dieser Summe die nötigen Umbauten zu finanzieren. Doch das dafür erforderliche Geld ist längst anderweitig ausgegeben.

Hohe Abfindungen, bei den Norddeutschen längst eine schlechte Tradition, kann man sich also überhaupt nicht leisten. Doch Wüstefeld ist sich sicher: "Für die sportliche Wettbewerbsfähigkeit sehe ich uns gut aufgestellt."

Interner Machtkampf beim HSV

Was sich aber schnell ändern kann, falls der interne Machtkampf zwischen dem 53-Jährigen und HSV-Sportvorstand Jonas Boldt kein rasches Ende findet. Boldt wiederum hat seinen Sportdirektor und Kaderplaner Michael Mutzel derart degradiert, dass eine dauerhafte Zusammenarbeit kaum möglich erscheint.

Priorität hat für den 40-Jährigen eine Vertragsverlängerung mit Walter. "Ich bin von der Arbeit des Trainerteams überzeugt. Da können wir nicht erst im Oktober mit den Gesprächen anfangen", sagte Boldt. Aber es wäre wohl klüger und vor allem preisgünstiger, denn zwei komplette Spielzeiten als Trainer an der Elbe hat zuletzt Frank Pagelsdorf durchgehalten.

Ältere HSV-Fans werden sich vielleicht erinnern. Das war von 1997 bis 1999...

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