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Werder feiert "nahezu perfekten Tag", S04 blickt nach vorn

Werder Bremen feierte beim FC Schalke 04
Werder Bremen feierte beim FC Schalke 04
Foto: © IMAGO/MIKA VOLKMANN
24. April 2022, 11:47

Werder Bremen übernimmt im Aufstiegsrennen die Pole Position. Schalke 04 muss dagegen nach dem 1:4 im Spitzenspiel wieder zittern.

Doppelpacker Marvin Ducksch tanzte ausgelassen mit seinen Bremer Teamkollegen vor der Gästekurve, doch die "Spitzenreiter, Spitzenreiter"-Rufe der Werder-Fans gingen unter. Denn am anderen Ende der erstmals seit 781 Tagen wieder ausverkauften Arena hüpfte und sang der Schalke-Anhang, als wäre der S04 schon wieder in die Bundesliga zurückgekehrt.

"Wie die Fans reagiert haben, ist unfassbar", sagte Sportdirektor Rouven Schröder nach dem ernüchternden 1:4 (0:2) im Spitzenspiel der Absteiger, "der Verein ist so eng beieinander. Das gibt dir so viel Herzblut und Emotionalität."

Der Wandel ist unverkennbar: Vor fast genau einem Jahr hatten Schalker Fans die Profis nach dem 0:1 in Bielefeld und dem Absturz in die 2. Liga noch rund um das Stadion gejagt.

Doch wirklich Grund zum Jubeln hatten am Samstag eigentlich nur Ducksch und Co.: Der erste Sieg nach drei 1:1 in Folge brachte Werder im spannenden Aufstiegsrennen drei Runden vor Schluss in die Pole Position.

Matchwinner Ducksch, der mit seinen Saisontoren 18 und 19 (51./53.) für die Entscheidung gesorgt hatte, sprach von einem "nahezu perfekten Tag". Trainer Ole Werner freute sich vor allen über die frühen Treffer von Ilia Gruev (9.) und Niclas Füllkrug (26.) nach Standards, "da waren wir sehr effektiv".

Schalke 04 putzt sich den Mund ab

Drei Punkte beträgt jetzt der Vorsprung vor dem Relegationsplatz, den Darmstadt 98 nach dem 2:1 (2:0) beim FC St. Pauli einnimmt. Und das Restprogramm ist mit Heimspielen gegen Holstein Kiel und Jahn Regensburg sowie dem Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue deutlich leichter als das der Königsblauen. Die erste Niederlage nach fünf Siegen unter Interimstrainer Mike Büskens warf sie einen Zähler hinter Bremen zurück - beim SV Sandhausen, gegen St. Pauli und beim 1. FC Nürnberg entscheidet sich, ob der sofortige Wiederaufstieg gelingt.

Die Herangehensweise ist klar: so weitermachen wie in den Wochen zuvor. "Strich drunter, Kopf hoch, es ist gar nichts passiert", sagte Schröder. Und Büskens assistierte: "Wir haben in den letzten Wochen nicht angefangen zu spinnen und gedacht, wir könnten über Wasser gehen. Auch jetzt bleiben wir klar."

Dafür muss Schalke die eklatanten Abwehrfehler, die bei Torhüter Martin Fraisl beim 0:1 begannen, schleunigst abstellen. Und die beste Offensive der Liga muss möglichst früher als Simon Terodde gegen Bremen (88.) mit dem Toreschießen anfangen. Denn verloren ist noch nichts: "Du musst es nehmen wie ein Boxer", meinte Schröder, "jetzt geht es in die nächste Runde."

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#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Schalke 04FC Schalke 04Schalke 0417121422:101237
2SV 07 ElversbergSV 07 ElversbergElversberg17104331:151634
3SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt1796229:171233
4SC Paderborn 07SC Paderborn 07Paderborn17103428:181033
5Hannover 96Hannover 96Hannover 961785430:22829
6Hertha BSCHertha BSCHertha BSC1784521:16528
71. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternK'lautern1783629:21827
81. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg1764719:23-422
9Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe1764725:33-822
10VfL BochumVfL BochumBochum1763823:22121
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13Eintracht BraunschweigEintracht BraunschweigBraunschweig1762920:29-920
14Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld1754827:24319
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1SV 07 ElversbergYounes Ebnoutalib112
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4SpVgg Greuther FürthNoel Futkeu29
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