Die Personalprobleme bei Werder Bremen spitzen sich vor dem Top-Spiel gegen Tabellenführer Darmstadt 98 dramatisch zu: Wie der Tabellen-Dritte am Donnerstag bekanntgab, ist Top-Torjäger Marvin Ducksch positiv auf das Corona-Virus getestet worden und damit vorerst keine Option für Trainer Ole Werner.
Der mit 16 Saisontreffern erfolgreichste Stürmer der Grün-Weißen befindet sich bereits in Quarantäne. Alle weiteren Tests fielen negativ aus.
Nach Kapitän Ömer Toprak (Muskel-Sehnen-Verletzung in der Wade), Marco Friedl (schwere Prellung im Hüftbereich und Bauchmuskelverletzung) und Mitchell Weiser (Muskelbündelriss im Oberschenkel) ist Ducksch schon der vierte Leistungsträger, der gegen die Lilien nicht mitwirken kann.
Dabei war für Werder zuletzt monatelang alles wie am Schnürchen gelaufen. Die Hanseaten eilten in der 2. Bundesliga von Sieg zu Sieg, Coach Werner konnte fast immer auf dieselben Spieler bauen. Damit ist jetzt allerdings Schluss.
In den acht verbleibenden Zweitliga-Begegnungen trifft der SVW noch auf die direkten Konkurrenten SV Darmstadt 98, den FC St. Pauli, den 1. FC Nürnberg und den FC Schalke 04.
Keine Ausreden beim SV Werder
Entmutigen lassen wollen sich die gesunden Werder-Profis vor den Wochen der Wahrheit jedoch nicht.
"Letztlich haben wir genug Spieler, die das auffangen können. Natürlich sind sehr wichtige Spieler weg, die du eins zu eins nicht oder nur schwer ersetzen kannst, aber als Mannschaft können wir das schaffen", sagte Milos Veljkovic am Mittwoch in einer digitalen Medienrunde.
Der Serbe ergänzte: "Natürlich ist es nicht ideal. Es wäre besser, sich zwei, drei Wochen einzuspielen, aber wir nehmen diese Herausforderung an. Wir haben genügend Spieler, die schon vorher hereingekommen sind und es dabei super gemacht haben. Deswegen gibt es auch keine Entschuldigungen."






























