Die U19-Junioren von Borussia Dortmund haben eine weitere Überraschung in der Youth League verpasst. Die Talente des BVB, die im laufenden Wettbewerb das jüngste Team stellen, unterlagen Atlético Madrid trotz starker Leistung mit 0:1 und mussten den Traum vom Halbfinale begraben.
Die A-Jugend des BVB, die für die Partie extra ins Stadion der Profis umzog, startete mit viel Elan und erarbeitete sich direkt nach dem Anstoß die erste Chance.
Nach fünf Minuten hatte Bradley Fink dann erneut die Führung auf dem Fuß, nachdem Jamie Bynoe-Gittens im Sechzehner der Gäste rüde von den Beinen geholt wurde. Fink scheiterte vom Elfmeterpunkt allerdings an seinen Nerven und dem guten Atleti-Keeper Alejandro Iturbe.
Der vergebene Elfer nahm dem BVB jedoch nicht den Wind aus den schwarz-gelben Segeln. Das tat dafür nach 28 Minuten erneut Iturbe, der einen Abschluss von Lion Semic herausragend parierte. Zuvor hatten Abdoulaye Kamara und Göktan Gürpüz Semic stark in Szene gesetzt.
Statt der zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung folgte die kalte Dusche für die Jung-Borussen. Nach einem Foul von Soumaila Coulibaly an Madrids El Jebari zeigte Schiedsrichter Julian Weinberger auf den Punkt, Javier Currás ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte das entscheidende Tor.
In den zweiten 45 Minuten steckten die Dortmunder Youngster zwar nicht auf, hielten mit dem Favoriten aus Spanien voll mit, konnten den Ball aber einfach nicht im Tor der Rojiblancos unterbringen.
Flirt des FC Bayern muss ebenfalls die Segel streichen
Atlético steht damit zum ersten Mal in der Runde der letzten vier. Zuvor waren die Madrilenen dreimal im Viertelfinale der Youth League gescheitert. Das Aus erfolgte immer gegen den späteren Sieger des Wettbewerbs.
Zu den ehemaligen Gewinnern, die auf dem Weg zum Titel Atlético bezwangen, gehört auch RB Salzburg. Die Österreicher triumphierten 2017 und könnten diesen Erfolg 2022 wiederholen. Im zweiten Viertelfinale des Tages setzte sich der Bullen-Nachwuchs trotz frühem Rückstand mit 3:1 gegen Paris Saint-Germain durch.
Bei PSG stand El Chadaïlle Bitshiabu 90 Minuten auf dem Rasen. Der Defensiv-Senkrechtstarter von PSG wurde von der "Sport Bild" unlängst mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht.



























