Mit einer brisanten Aussage zum Stand um seine Verlängerung beim FC Bayern sorgte Robert Lewandowski am Samstagabend für Aufsehen. Nun sind weitere Details zu den Hintergründen durchgedrungen.
Wie die "Bild" berichtet, sei der Angreifer "verwundert" darüber, dass die Vereinsführung bei ihm noch nicht offiziell wegen einer Verlängerung vorgesprochen habe.
Hasan Salihamidzic hatte am Samstag nach dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt bei "Sky" betont, Lewandowski unbedingt halten zu wollen. Eine Ansage, die für Lewandowski aus heiterem Himmel kam. "Ich höre das zum ersten Mal", sagte der Superstar im Anschluss selbst zu der Aussage seines Sportchefs.
Lewandowski und sein Berater Pini Zahavi hätten sich der "Bild" zufolge eine derartige Aussage auch im direkten Austausch mit dem Verein erhofft.
Angeblich sind für das Frühjahr Verhandlungen mit dem FC Bayern geplant. Dort wünsche sich der Top-Stürmer eine klare Entscheidung über seine Zukunft.
Wird der FC Bayern Lewandowski verkaufen?
Zuvor hatte Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, dass der FC Bayern Lewandowski ein Ultimatum setzen wolle, um zeitnah Klarheit herbeizuführen, ob der 33-Jährige verlängert oder im Sommer verkauft werden muss. Noch steht Lewandowski bis Sommer 2023 in München unter Vertrag.
Die "Bild" munkelt derweil, dass Zahavi, dessen exorbitanten Forderungen bereits für den Abgang von David Alaba im vergangenen Sommer gesorgt hatten, die Drohkulisse des Abschied nutzen könnte, um noch mehr Geld rauszuschlagen. Mit Paris Saint-Germain und Real Madrid stünden angeblich Interessenten parat, sollte es keine Einigung geben.
Im französischen TV bei "Téléfoot" kommentierte Lewandowski die Annäherungen aus dem Ausland ausweichend. "Ich stehe noch bis 2023 beim FC Bayern unter Vertrag. Darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken", so der Bayern-Star zum angeblichen PSG-Interesse.
Dass er auch über 2023 hinaus seine Karriere fortsetzen wolle, daraus machte er derweil keinen Hehl: "Ich will noch viele Jahre spielen, noch mindestens fünf Jahre. Falls ich in zwei Jahren abbaue, dann denke ich vielleicht übers Aufhören nach - aber nicht jetzt."



























