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Schwäbische Horror-Serie geht weiter

Stuttgarts Absturz "extrem schwer zu verkraften"

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26. Februar 2022, 12:03

Wieder einmal kassiert der VfB Stuttgart einen späten Rückschlag. Pellegrino Matarazzo bleibt kämpferisch - dabei taumeln die Schwaben dem Abstieg entgegen.

Pellegrino Matarazzo wirkte schwer angeschlagen. Doch in all seiner Verzweiflung gab der Trainer des VfB Stuttgart ein vollmundiges Versprechen. Seine junge Mannschaft, beteuerte er auch nach dem nächsten späten Schock, werde "aufstehen, wiederkommen und weiterkämpfen". Dabei taumeln die Schwaben längst ungebremst dem Abgrund entgegen - die Aussichten sind düster.

Die Horror-Serie setzte sich für den VfB schließlich auch beim 1:2 (0:0) im Nachbarschaftsduell bei der TSG Hoffenheim fort.

Kein Sieg aus den vergangenen neun Partien, nur zwei mickrige Punkte seit Mitte Dezember - der dritte Abstieg seit 2016 rückt immer näher. Auf Matarazzo wartet eine Mammutaufgabe.

Fans stehen hinter dem VfB Stuttgart

"Es ist extrem schwer zu verkraften", gab der VfB-Coach zu, der nach dem neuerlichen Nackenschlag in viele fassungslose Gesichter bei seinen Spielern blickte.

Immerhin: Die Fans scheinen hinter dem Team zu stehen, nach der Partie gab es aufmunternden Applaus.

Schließlich lieferten die Stuttgarter wieder einmal einen engagierten Aufritt, führten durch Wataru Endos (58.) Treffer sogar lange. Doch in der Schlussphase verspielten sie erneut den sicher geglaubten Erfolg - wie schon in der Vorwoche beim Remis gegen Bochum (1:1).

Diesmal verschärfte Christoph Baumgartner (85., 90.) die ohnehin brenzlige Lage beim Tabellenvorletzten.

Für Pascal Stenzel war der Rückschlag "brutal bitter", Florian Müller tat die nächste Pleite einfach nur "weh". Sasa Kalajdzic sprach dagegen Klartext: "Wir sind einen Tick weit selbst schuld. Das darf uns nicht passieren", schimpfte er am "DAZN"-Mikrofon, nachdem der VfB gegen Ende deutlich zu passiv agiert hatte. Die letzten Minuten "spiegeln die ganze Saison wider".

Schlimme Saison für den VfB Stuttgart

Es ist eine Spielzeit, in der für Stuttgart nahezu alles schiefläuft, was schieflaufen kann. Da wären die gehäufte Zahl an Coronafällen zuletzt, unglückliche Niederlagen und zahlreiche Verletzungen. Silas Katompa Mvumpa fällt ohnehin für den Rest der Saison aus. In Sinsheim verletzten sich auch Orel Mangala und Chris Führich - Ausfallzeit noch offen.

Es bleibt nicht aus, dass auch Matarazzo weiter im Fokus steht. Der Unterstützung des Sportdirektors, das machte Sven Mislintat bereits in der vergangenen Woche deutlich, kann sich der 44-Jährige erst einmal sicher sein. Doch so schlecht wie momentan stand der VfB auch in der Spielzeit 2018/19 da - damals stürzte der Traditionsklub in die zweite Liga ab.

"Die Mannschaft lebt", versicherte Matarazzo allerdings und versuchte, den Frust und die Enttäuschung über die aktuelle Situation zu verdrängen. Sein Team werde in "der Verfassung sein, nächste Woche das Spiel gegen Mönchengladbach zu gewinnen. Es ist Zeit, dass wir uns belohnen", sagte er. Durchhalteparolen alleine werden im Abstiegskampf aber kaum helfen.

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