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Poulsen gegen Boykott des Moskau-Duells

Yussuf Poulsen will keinen Boykott
Yussuf Poulsen will keinen Boykott
Foto: © Christian Schroedter via www.imago-images.de
25. Februar 2022, 15:26

RB Leipzig ist überzeugend ins Achtelfinale der Europa League eingezogen - und dort steht das politisch brisante Duell mit Spartak Moskau an. Dagegen musste Borussia Dortmund gegen die Glasgow Rangers in der Zwischenrunde die Segel streichen.

RB Leipzig zog das brisanteste Los, was wohl derzeit im Fußball-Europacup denkbar ist: Die Sachsen treffen im Achtelfinale der Europa League auf Spartak Moskau - während Russlands Präsident Wladimir Putin mit seiner Armee auf Kiew vorrückte, bekam RB im Schweizerischen Nyon den russischen Hauptstadtklub als Gegner zugelost.

Im Lichte des Angriffskriegs des russischen Präsidenten gegen die Ukraine wird sich Trainer Domenico Tedesco sich sicher nur gedämpft auf das Duell mit seinem Ex-Klub freuen können. Die Reise nach Russland wird RB derweil jedoch erspart bleiben. Nach dem Hinspiel am 10. März in Leipzig muss Spartak sein Heimspiel eine Woche später auf neutralem Platz austragen.

So entschied es das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Freitagmorgen. Wer weiß bei dem sich immer weiter zuspitzenden Konflikt jedoch, ob das Achtelfinale überhaupt wie geplant stattfinden wird.

Für Yussuf Poulsen ist ein Boykott der Partie kein Thema. "Sie haben sich sportlich qualifiziert. Die UEFA ist der Entscheidungsträger. Wenn die UEFA nichts anderes entscheidet, als dass wir auf neutralem Platz spielen sollen, dann ist das so. Wir können da nichts machen, dann müssen wir das Spiel spielen", sagte Poulsen in einer Medienrunde am Freitag.

Im Schatten der Auslosung vom Freitag stand das Aus von Borussia Dortmund in den Zwischenrunde durch das 2:2 (2:1) beim schottischen Rekordchampion Glasgow Rangers.

"Ich glaube nicht, dass die Saison jetzt vorüber ist", sagte Trainer Marco Rose nach dem demütigenden Europa-League-Aus im ehrwürdigen Ibrox Stadium. "Wir haben noch viel vor, es sind ja noch elf Bundesligaspiele."

Die Umstellung auf die Liga fällt allerdings schwer. Denn über allem stand die Erkenntnis, dass sich der BVB wieder selbst geschlagen hatte. "Wir sind in einer Champions-League-Gruppe ausgeschieden, in der wir nicht ausscheiden dürfen", schimpfte Mats Hummels, "jetzt fliegen wir hier raus, wo wir weiterkommen müssen."

RB Leipzig hat weiter "Bock"

Daran hatte Hummels seinen Anteil. Auf den Foulelfmeter, den Julian Brandt unnötig verursacht hatte, reagierte der BVB noch stark und drehte das Spiel in ein 2:1. Dann passierte, was Hummels selbst schilderte: "Wir hatten sie komplett im Sack. Dann kommen wir sehr schlecht aus der Pause, ich schlage am Ball vorbei, und das Stadion kommt zurück." Verloren habe es die Mannschaft aber beim 2:4 im Hinspiel.

Dagegen kann Leipzig nach dem Einzug unter die besten 16 träumen - von Sevilla, wo am 18. Mai das Europa-League-Endspiel steigt. Und der erste Titel der Vereinsgeschichte scheint in der aktuellen Form durchaus möglich.

"Wir sind ja in dem Wettbewerb schonmal relativ weit gekommen", sagte Nationalspieler Lukas Klostermann nach dem 3:1 (1:0)-Erfolg im Zwischenrunden-Rückspiel am Donnerstagabend bei Real Sociedad San Sebastián: "Ich fand, man hat der ganzen Mannschaft heute auch angemerkt, dass wir schon auch Bock haben, noch weit zu kommen."

Nach dem 2:2 im Hinspiel eine Woche zuvor genügte der letztlich klare Auswärtssieg für das Weiterkommen. "Der Wettbewerb macht Spaß, den nehmen wir ernst", sagte er: "Da haben wir alle Bock drauf. Trotzdem denken wir von Runde zu Runde."

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