Vor dem wichtigen Heimspiel gegen den SC Paderborn am Freitag (18:30 Uhr) ließ der FC Schalke 04 anscheinend das Training des Gegners beobachten. Doch die königsblaue Spionageaktion flog auf.
Das Duell mit dem SC Paderborn am 23. Spieltag der 2. Bundesliga ist für den FC Schalke 04 richtungsweisend.
Nach der 1:2-Blamage bei Kellerkind Fortuna Düsseldorf brauchen die Knappen dringend einen Sieg, um den Anschluss nach ganz oben nicht zu verlieren.
Trainer Dimitrios Grammozis erwartet gegen Paderborn aber einen schwierige Aufgabe. Die Ostwestfalen seien ein Team "mit viel Qualität", warnte der S04-Coach. "Wir treffen auf eine Mannschaft, die auswärts sehr erfolgreich ist."
Spion des FC Schalke 04 aufgeflogen
Um seine Schützlinge möglichst akribisch auf das Duell mit dem Tabellenachten einstellen zu können, schickte Grammozis offensichtlich sogar Trainingsbeobachter nach Paderborn. Das erklärte SCP-Übungsleiter Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor der Partie.
Kwasniok änderte deswegen sogar seine ursprüngliche Trainingsplanung. "Es hing auch damit zusammen, dass die Schalker die glorreiche Idee hatten, uns beim Training zu beobachten", sagte der Coach.
Er habe "einfach 10 gegen 10 laufen lassen, ohne jegliche Information", um den S04-Spionen die Tour zu vermasseln, so Kwasniok. Detailliert habe man sich dann "theoretisch" an der Taktiktafel sowie per Videostudium auf Schalke eingestellt.
Nicht die erste Spionage-Aktion des FC Schalke 04
Kurios: Bereits vor der Partie gegen Darmstadt 98 im November war ein Schalker Trainingsspion aufgeflogen.
"Er war von drei Zuschauern der einzige, der sich sehr auffällig verhalten hat. Ich habe ihn dann direkt enttarnt, angesprochen, ihm leichte Röte ins Gesicht treiben lassen, aber erlaubt, dableiben zu dürfen. Er sollte nur einen schönen Gruß ausrichten nach Schalke", erklärte Lilien-Coach Torsten Lieberknecht damals.




























