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Genervte TSG Hoffenheim rutscht in Ergebniskrise

Sebastian Hoeneß ist nach der Hoffenheimer Pleite in Mainz "angefressen"
Sebastian Hoeneß ist nach der Hoffenheimer Pleite in Mainz "angefressen"
Foto: © Jürgen Kessler via www.imago-images.de
06. Februar 2022, 10:51

Die TSG Hoffenheim hat den Schwung im Kampf um Europa verloren. Die Negativserie setzte sich in Mainz fort - und drückte auf die Stimmung.

Sebastian Hoeneß war so sehr genervt, die Komplimente prallten einfach an ihm ab. "Wir sind angefressen", schimpfte der Trainer der TSG Hoffenheim nach dem nächsten unnötigen Rückschlag im Kampf um Europa. Es sei nun schließlich schon "das dritte Spiel, nach dem der Gegner uns erzählt, wie gut wir gespielt haben". Doch kaufen können sich Hoeneß und Co. davon nichts.

Wieder einmal überzeugten die Kraichgauer über weite Strecken, wieder einmal dominierten sie eine Partie, doch am Ende stand die TSG beim 0:2 (0:0) beim FSV Mainz 05 erneut mit leeren Händen da - die ausgezeichnete Ausgangslage ist futsch. Und die vierte Pflichtspielpleite nacheinander drückte massiv auf die Stimmung.

"Wir können uns jetzt intern auch mal ein wenig schärfer die Meinung sagen und den Finger in die Wunde legen", forderte Kevin Vogt, der von einer "kleinen Ergebniskrise" sprach. Torhüter Oliver Baumann gab zwar auch zu, dass er "genervt" sei, aber "du darfst dich nicht verrückt machen, du musst cool bleiben".

Hoffenheim erneut mit einer Pleite trotz guter Leistung

Innerhalb von vier Wochen stürzte die TSG vom dritten Platz auf Rang acht. Und das, obwohl die Leistungen keineswegs schlecht waren - doch die Leichtigkeit ist verloren gegangen. Gegen Borussia Dortmund (2:3) etwa lieferte Hoffenheim vor der Länderspielpause ein herausragendes Spiel, heimste Lob ein, ließ aber zu viel liegen.

Wie auch in Mainz. "Die TSG war die bessere Mannschaft. Sie haben dafür gesorgt, dass wir nicht gut ausgesehen haben", lobte FSV-Trainer Bo Svensson, dessen Team durch das vierte Heimspiel in Folge ohne Gegentor eine Bestmarke aufstellte.

Einmal mehr blitzte die spielerische Klasse der Kraichgauer auf. Zweimal trafen sie den Pfosten, vergaben mehrere hochkarätige Chancen, ehe sie in der Schlussphase die Punkte verschenkten. "Extrem ärgerlich" seien die Gegentreffer durch Jae-Sung Lee (79.) und Moussa Niakhate (83., Handelfmeter), meinte Hoeneß.

Hoeneß: "Wir müssen es erzwingen"

"Ich habe nicht das Gefühl, dass wir hadern. Wir müssen es erzwingen", forderte der TSG-Coach, der genau weiß, wovon er redet. Für ihn ist es schließlich nicht die erste schwierige Phase. Schon häufiger befreite er sich in seiner knapp eineinhalbjährigen Amtszeit aus kniffligen Situationen. "Die Leistung passt über weiten Strecken, doch es gibt Nuancen, die nicht passen. Deswegen holen wir derzeit keine Punkte", sagte Vogt.

Die Schwankungen müssen er und seine Teamkollegen jedoch schleunigst abstellen, um die Trendwende zu schaffen - und um sich den Traum von Europa zu erfüllen. Ansonsten gibt es weiter nur Komplimente.

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