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Quartett zieht wegen Zuschauer-Begrenzung vor Gericht

Braunschweiger Fans stehen während einer Partie ihrer Mannschaft auf der Tribüne
Braunschweiger Fans stehen während einer Partie ihrer Mannschaft auf der Tribüne
Foto: © dpa
04. Februar 2022, 18:01

Die vier Fußball-Drittligisten Eintracht Braunschweig, TSV Havelse, SV Meppen und VfL Osnabrück wollen gerichtlich dagegen vorgehen, dass Niedersachsen als einziges Bundesland in der Coronakrise weiterhin an einer Beschränkung von 500 Zuschauern pro Heimspiel festhält.

Die niedersächsischen Vereine bereiten gemeinsam einen sogenannten Normenfeststellungsantrag im Eilverfahren vor, den sie zu Beginn der nächsten Woche beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg einreichen wollen. Ihr Ziel ist, bereits am übernächsten Spieltag am 12./13. Februar wieder vor mehr als 500 Fans spielen zu dürfen, teilten die Klubs mit.

Klubs: "Beschränkungen unverhältnismäßig"

"Die aktuell in Niedersachsen gültigen Zuschauerbeschränkungen halten Eintracht Braunschweig, der TSV Havelse, der SV Meppen und der VfL Osnabrück gleichermaßen für unverhältnismäßig und damit rechtswidrig", heißt es in der gemeinsamen Erklärung. "Hierbei geht es den Vereinen explizit nicht um eine Sonderbehandlung des Profifußballs. Vielmehr soll durch den Normenfeststellungsantrag die Verletzung des Grundsatzes des Gleichbehandlungsgebotes und der Verhältnismäßigkeit geprüft werden." Die vier Klubs werfen ihrer Landesregierung einen "Alleingang" vor, der ihnen im Vergleich zu anderen Drittligisten einen "aktuellen und mittelfristigen wirtschaftlichen Wettbewerbsnachteil" bescheren würde.

Die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien hatten zwar am Mittwoch entschieden, dass Stadien und Hallen deutschlandweit wieder mit mehr Zuschauern gefüllt werden dürfen. So sind bei überregionalen Großveranstaltungen im Freien wieder bis zu 10 000 Menschen erlaubt, heißt es in dem Beschluss. Allerdings muss dieser in jedem Bundesland auch in die Corona-Verordnungen übernommen werden, was Niedersachsen zumindest vorläufig noch ablehnt.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatten mehreren niedersächsischen Profikubs diese Haltung noch am Donnerstag in einer Videoschalte erklärt. Doch nach Angaben der Drittliga-Klubs sei eine erneute Prüfung der Verordnung nicht vor der Bund-Länder-Schalte am 16. Februar zu erwarten. Das ist den Klubs zu spät.

7. Spieltag
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#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Hertha BSCHertha BSCHertha BSC660017:71018
21. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg651016:61016
31. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim641114:12213
4VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg632115:8711
51. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternK'lautern63216:4211
61. FC Magdeburg1. FC MagdeburgMagdeburg631211:9210
7Energie CottbusEnergie CottbusCottbus622214:1318
8FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli61418:807
9VfL BochumVfL BochumBochum62135:6-17
10Hannover 96Hannover 96Hannover 9662137:9-27
11VfL OsnabrückVfL OsnabrückOsnabrück62139:12-37
12SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. Fürth61329:11-26
13Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld612310:12-25
14Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe61236:12-65
15Eintracht BraunschweigEintracht BraunschweigBraunschweig611412:13-14
16Holstein KielHolstein KielHolstein Kiel60427:10-34
17Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden61148:14-64
18SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt61145:13-84
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11. FC NürnbergMohamed Alì Zoma06
2Arminia BielefeldJoel Grodowski15
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4Hertha BSCJosip Brekalo14
Energie CottbusTolcay Ciğerci24
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