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Enttäuschung über Pokal-Aus "nach wie vor groß"

Ist BVB-Kapitän Reus überspielt? Rose wird deutlich

Marco Rose (l.) nimmt BVB-Kapitän Marco Reus (m.) in Schutz
Marco Rose (l.) nimmt BVB-Kapitän Marco Reus (m.) in Schutz
Foto: © Maik Hölter/TEAM2sportphoto via www.imago-images.d
21. Januar 2022, 17:43
sport.de
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Bei Borussia Dortmund ist nach dem bitteren Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal gegen den FC St. Pauli Wunden lecken angesagt. Vor dem anstehenden Bundesliga-Duell mit der TSG Hoffenheim hat BVB-Trainer Marco Rose ein Blick in das Innenleben der Schwarz-Gelben gewährt.

Auch drei Tage nach der krachenden 1:2-Niederlage gegen den FC St. Pauli trauert Borussia Dortmund der verpassten Titelverteidigung im DFB-Pokal hinterher. "Die Enttäuschung ist nach wie vor groß", gestand Marco Rose am Freitagvormittag auf der Dortmunder Pressekonferenz.

Dass er gegen die Hamburger trotz des Rückstands nur dreimal und zudem äußerst spät wechselte, begründete der BVB-Coach nicht nur mit der Fitness seiner Spieler. "Wir hatten junge Offensivspieler draußen, die aber auch aufgrund von Verletzungen nicht alle einen Rhythmus hatten", so Rose: "Es ist auch eine Systemfrage. Vielleicht hätten wir eher auf zwei Stürmer umstellen können. Versuchen aber schon nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden." Argumente habe der BVB durch das Aus aber keine.

Gleichzeitig nahm Rose seinen Kapitän Marco Reus in Schutz. Der 32-Jährige war gegen St. Pauli wie die komplette Dortmunder Offensive blass geblieben. Auf die Frage, ob Reus überspielt sei, reagierte Rose mit deutlichen Worten. "Wir sind jetzt am 21. Januar und hatten 14 Tage Urlaub", sagte der 45-Jährige: "Danach haben wir bei Eintracht Frankfurt gespielt und gegen Freiburg eines unserer besten Saisonspiele gemacht. Wo war Marco denn jetzt überspielt?".

BVB hofft auf Dahoud-Einsatz

Die Dortmunder Aufgabe sei es, die Klischees "nicht zu bedienen" und die Abstände zwischen schwachen Leistungen zu vergrößern.

Am Samstag hat der BVB in der Fußball-Bundesliga die Chance zur Wiedergutmachung. Im Spiel gegen die TSG Hoffenheim hofft Rose auf einen Einsatz von Mahmoud Dahoud, der zuletzt über Rückenprobleme geklagt hatte. "Das werden wir im Abschlusstraining sehen. Die Hoffnung ist da, dass er dabei sein kann", so Rose.


Die wichtigsten Aussagen zum Nachlesen:

+++ Ist Marco Reus überspielt? +++

"Wir sind jetzt am 21. Januar und hatten 14 Tage Urlaub. Danach haben wir bei Eintracht Frankfurt gespielt und gegen Freiburg eines unserer besten Saisonspiele gemacht. Wo war Marco denn jetzt überspielt? Wir können immer über einzelne Spieler diskutieren. Unsere Aufgabe ist es, diese Klischees nicht zu bedienen und die Abstände, in denen wir unsere Fans enttäuschen größer werden zu lassen. Ich kann aber nicht erkennen, dass Marco überspielt ist. Marco ist unser Kapitän und ich stehe zu ihm."

+++ Wieso haben Sie Knauff verliehen? +++

"Wir glauben, dass sich Ansgar in einer Bundesliga-Mannschaft wie Frankfurt auf höchstem Niveau weiterentwickeln kann."

+++ Wie schätzen Sie Hoffenheim ein? +++

"Hoffenheim hat eine gute Truppe, die schwer auszurechnen ist. Sie sind ein Kaliber, das zurecht da oben anzusiedeln ist. Wir müssen bereit sein."

+++ Wie sehen Sie die Situation in der Innenverteidigung? +++

"Konkurrenzkampf ist etwas Wichtiges. Ich denke, dass sich die Kette oft von alleine aufgestellt hat. Jetzt ist Zagadou wieder zurück, wir haben Marin Pongracic und Emre Can, der aktuell verletzt ist. Manuel Akanji hat bis zu seiner Verletzung eine überragende Saison gespielt und versucht jetzt wieder in den Rhythmus zu kommen. Mats Hummels hatte einen schweren Start, aber hat sich zuletzt stabilisiert. Dan-Axel Zagadou sehe ich langfristig in der Startelf. Wir würden ihn gerne hier behalten."

+++ Wie ist die Personallage? +++

"Es ändert sich nichts großartig. Gio Reyna ist auf einem guten Weg, da glauben wir, dass er uns nach der Länderspielpause zur Verfügung stehen kann. Emre fällt uns mit dem kleinen Muskelfaserriss aus."

+++ Warum haben Sie gegen St. Pauli erst spät gewechselt? +++

"Wir hatten junge Offensivspieler draußen, die aber auch aufgrund von Verletzungen nicht alle einen Rhythmus hatten. Es ist auch eine Systemfrage. Vielleicht hätten wir eher auf zwei Stürmer umstellen können. Versuchen aber schon nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden."

+++ Wieso ist ihr Team nicht zurückgekommen? +++

"In Frankfurt haben wir 3:2 gewonnen und dann haben alle gesagt 'Wow, was für ein Push'. In Hamburg hatten wir auch noch zwei, drei gute Gelegenheiten, wo sich St. Pauli rechtzeitig dazwischen geschmissen hat. Wenn wir das 2:2 schießen und in der Verlängerung gewinnen, sagen alle 'was ein Spiel'. Es ist immer ein schmaler Grad."

+++ Wie groß ist die Enttäuschung? +++

"Die Enttäuschung ist nach wie vor groß. Aber morgen steht ein anderer Wettbewerb an. In der Bundesliga geht es immer schnell. Aber nach dem DFB-Pokal geht es darum, den Blick wieder schnell auf die Bundesliga zu richten. Das war auch der Tenor gegenüber der Mannschaft. Natürlich noch einmal klar aufgezeigt, dass wir eine große Chance vertan haben und die Art und Weise nicht gut sondern schwach war."

+++ Wie geht es Dahoud? +++

"Gestern konnte er Teile vom Training mitmachen. Es ist nicht so, als hätte er nichts gespürt. Aber die Hoffnung ist da, dass er morgen mitwirken kann."

+++ Die BVB-PK beginnt +++

Trainer Marco Rose betritt das Podium. Die Dortmunder Pressekonferenz kann starten!

+++ Ist die Saison für den BVB gelaufen? +++

In der Champions League sowie im DFB-Pokal ausgeschieden, in der Bundesliga sechs Punkte hinter dem FC Bayern: Borussia Dortmund droht in dieser Saison ohne Titel auszugehen, wenngleich die Westfalen immerhin noch in der Europa League vertreten sind. "Sollen wir jetzt aufgeben, oder was?", entgegnete BVB-Kapitän Marco Reus nach dem Pokal-Aus in der "ARD", als er auf die enttäuschende Ausgangslage für den weiteren Saisonverlauf angesprochen wurde. Auf der Dortmunder Pressekonferenz dürfte Trainer Marco Rose die Saisonziele neu formulieren.

+++ Wie reagiert der BVB auf das Pokal-Aus? +++

Durch die überraschende 1:2-Pleite gegen den FC St. Pauli hat Borussia Dortmund die Titelverteidigung im DFB-Pokal verpasst. Beim Auswärtsspiel am Millerntor zeigte der BVB eine schwache Leistung und präsentierte sich sowohl im Angriff als auch in der Defensive harmlos und passiv. Können die Schwarz-Gelben bei der TSG Hoffenheim (Samstag, 15:30 Uhr) eine Reaktion zeigen?

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