Die deutschen Skisprung-Hoffnungen Markus Eisenbichler und Karl Geiger haben einen Spitzenplatz in der Qualifikation für den dritten Wettbewerb der 70. Vierschanzentournee in Innsbruck verfehlt.
Der Gesamt-Vierte Eisenbichler kam am Montag auf dem Bergisel nicht über 119,0 m hinaus und wurde Achter.
Geiger (119,5 m), in der Gesamtwertung Sechster, landete vor dem Springen am Dienstag (13:30 Uhr/ZDF und Eurosport) knapp dahinter auf Platz zehn.
Der japanische Tournee-Gesamtführende Ryoyu Kobayashi holte sich mit einem starken Sprung auf 126,5 m den Quali-Sieg.
Eisenbichler hatte im ersten Training am Montag mit einem Satz auf 139,0 m noch inoffiziell den Schanzenrekord (138,0 m) überboten.
"Ich glaube nicht, dass er unschlagbar ist", sagte Geiger mit Blick auf Kobayashi im "ZDF". "Wir werden uns für morgen gut vorbereiten und angreifen."
Severin Freund überzeugt als bester Deutscher
Alle sieben DSV-Adler qualifizierten sich für den Wettbewerb am Dienstag. Ex-Weltmeister Severin Freund überzeugte als bester Deutscher auf Platz sechs.
Er profitierte dabei auch vom intensiven Sommertraining in Tirol. "Bei mir hat es auf jeden Fall geholfen. Es ist eine eigene Schanze, da kann es schon helfen, sich im Sommer ein Konzept zurechtzulegen", kommentierte Freund im "ZDF".
Der Gesamt-Achte Stephan Lehye wurde 24., direkt vor Constantin Schmid. Olympiasieger Andreas Wellinger qualifizierte sich als 44., Pius Paschke schaffte es hauchdünn als 50. in die Entscheidung der besten 50.
Der formschwache Titelverteidiger Kamil Stoch verpasste auf Rang 59 die Qualifikation.
In der Gesamtwertung führt Kobayashi deutlich vor Marius Lindvik (Norwegen) und Lovro Kos (Slowenien). Eisenbichler hat als Vierter umgerechnet knapp zwölf Meter Rückstand, Geiger liegt als Sechster etwa 18 Meter zurück.
