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Rose: Deshalb ist der BVB in der Youth League so stark

BVB-Coach Marco Rose hat über das Youth-League-Abschneiden gesprochen
BVB-Coach Marco Rose hat über das Youth-League-Abschneiden gesprochen
Foto: © Weis/TEAM2sportphoto via www.imago-images.de
20. Dezember 2021, 07:55
sport.de
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Borussia Dortmund ist mit seiner U19 als einziges deutsches Team in der Youth League verblieben. Ein großer Erfolg für den BVB, der seine Gründe hat.

Eines hat Borussia Dortmund dem FC Bayern in dieser Saison voraus: die U19 des BVB ist weiter in der Youth League vertreten, während sowohl das Team des deutschen Fußball-Rekordmeisters als auch die Mannschaften des VfL Wolfsburg und von RB Leipzig bereits kläglich ausgeschieden sind.

Lediglich drei Punkte sammelten die Nachwuchs-Münchner in ihren sechs Spielen, die Wölfe holten nur ein Remis und die Jung-Bullen blieben sogar komplett ohne Punkt. Anders der BVB: Zehn Zähler standen zum Abschluss der Gruppenphase auf dem Konto der U19 des Klubs und damit der Einzug in die Playoffs.

Jetzt haben BVB-Coach Marco Rose und Nachwuchskoordinator Lars Ricken verraten, was die Schwarz-Gelben so stark macht.

"Wir haben seit Jahren eine hervorragende Nachwuchsarbeit", lobte Rose die Leistungen der Verantwortlichen für die Youngsters zuletzt in einer Pressekonferenz. Das liege vor allem an "einem gutes Scouting, an hervorragenden Trainern im Nachwuchs und einfach richtig guten Jungs", so der Trainer der Lizenzspieler-Mannschaft weiter.

Auch Ricken ist froh, dass der BVB trotz knallharter Gegner in der Youth League überwintert. "Wir hatten mit Ajax und Sporting zwei der erfolgreichen Jugendakademien Europas in der Gruppe", stellte der Nachwuchschef im "kicker" heraus und fügte an: "Umso erfreulicher ist es, dass wir uns sportlich behaupten und in die nächste Runde einziehen konnten."

Ricken: Diese Hürden warten auf den BVB

Genau wie die Bundesliga-Mannschaft zeigt sich auch die U19 in der Youth League gern in Torlaune. Allein die beiden Goalgetter Bradley Fink und Julian Rijkhoff sorgten gemeinsam bislang für sieben von insgesamt 16 Toren des BVB. Nur zwei Teams trafen häufiger. 

"Das ist umso bemerkenswerter, da wir aufgrund der Corona-Pandemie mit nur sehr geringer Spielpraxis in den Wettbewerb gestartet sind. Andere Teams hatten eine bessere Ausgangsposition, weil sie – anders als wir – regulär durch die Vorsaison gekommen waren", hob Ricken hervor. 

Nun strebt die U19 der Schwarz-Gelben "den maximalen sportlichen Erfolg an". Dafür braucht es zuvorderst das Weiterkommen in den Playoffs gegen den FC Empoli.

Allerdings gibt es auch hier einige Hürden, wie Ricken erklärte. "Es kommt immer auch darauf an, wer welche U-20-Spieler einsetzen kann, das kann schon einen großen Unterschied machen". Was Ricken damit meint: Teams dürfen bis zu drei Spieler aus älteren Jahrgängen einsetzen.

Davon profitierte auch der BVB schon. Im Jahr 2017 sorgten die damaligen U20-Akteure Jadon Sancho, Jacob Bruun Larsen und Alexander Isak für einen 5:3-Erfolg gegen Real Madrid, indem das Trio an allen Toren beteiligt war. Ohne sie "wäre die Partie sehr wahrscheinlich anders verlaufen", blickte Ricken zurück

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4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart21123638:281039
5RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig20113638:271136
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