Was für eine turbulente Woche liegt da hinter BVB-Star Julian Brandt. Als einziger Spieler von Borussia Dortmund war der Mittelfeldspieler in den letzten beiden Bundesliga-Spielen gegen den FC Bayern (2:3) und den VfL Bochum erfolgreich (1:1), traf in den Partien zu seinem Saisontoren Nummer drei und vier. Dazwischen stand noch ein Krankenhaus-Aufenthalt und ein mehrtägiges Reha- und medizinisches Programm nach dem schweren Zusammenprall mit Gegenspieler Dayot Upamecano im Bayern-Spiel. Nach dem Revierderby beim VfL Bochum zog Brandt noch mal eine persönliches Bilanz der letzten Tage.
"Für mich waren es sowohl gegen Bayern als auch gegen Bochum persönlich schöne Erlebnisse", gab der BVB-Mittelfeldmann auf dem Dortmunder YouTube-Kanal unumwunden zu, dass ihm seine zwei Tore gegen den Rekordmeister und den Aufsteiger gut getan haben.
"Mir hilft es natürlich, das wäre auch gelogen, wenn es nicht so wäre. Aber grundsätzlich war die Woche eher enttäuschend, in vielerlei Hinsicht. Das bringt mich persönlich oder die Mannschaft jetzt nicht um, aber es ist eine Woche, die man mehr oder weniger schnell wieder vergessen möchte", erklärte der Vielspieler des BVB, der beim VfL Bochum in der 68. Minute eingewechselt wurde.
Insgesamt stand der 25-Jährige in dieser Spielzeit bereits in 18 Pflichtspielen für die Schwarz-Gelben auf dem Rasen, erzielte dabei vier Treffer.
BVB: Letztes Heimspiel des Jahres gegen Greuther Fürth
Wie der Klub insgesamt haderte auch Brandt persönlich mit der Vielzahl an vergebenen Torchancen im "B1-Derby" am Samstagnachmittag, weshalb die Dortmunder nur einen Zähler mit vom kleinen Nachbarn nahmen.
"So wie ich das Spiel beobachten konnte, hatte ich schon das Gefühl, dass die Jungs extrem wollten und extremen Drang zum Tor hatten. [...] Es ist nicht immer nur fehlende Gier oder fehlender Wille, aber es ist ein bisschen was von allem", versuchte Brandt zu erklären, warum Borussia Dortmund trotz 23:4 Torschüsse und 15:0 Ecken nicht über ein Remis beim VfL hinausgekommen waren.
Am Mittwochabend geht es für den BVB mit dem letzten Heimspiel des Jahres gegen den zweiten Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth (ab 20:30 Uhr) in der Bundesliga weiter.





























