Zlatan Ibrahimovic, Gianluigi Donnarumma, Matthijs de Ligt, Paul Pogba oder natürlich Erling Haaland: Starberater Mino Raiola vertritt das Who is Who der Fußball-Branche. Ein Umstand, der die Taschen des 54-Jährigen seit Jahren extrem gut füllt. Die Summe, die ein möglicher Transfer von BVB-Superstar Haaland angeblich in die Kassen des Italieners spülen soll, dürfte aber auch für Raiola epische Ausmaße annehmen.
Sollte Haaland dem BVB wie erwartet im Sommer den Rücken kehren, verlangt Raiola vom neuen Arbeitgeber des Norwegers rund 55 Millionen Euro für seine Dienste rund um den Deal. Das will die englische "Sun" exklusiv erfahren haben.
Selbst für die finanziell extrem gut betuchten Klubs dürfte diese Provision kein Pappenstil sein. Zumal die Dimensionen des Transfers damit noch lange nicht erschöpft sind. In Richtung Dortmund muss zudem eine Ablöse von mindestens 75 Millionen Euro fließen, Haaland soll außerdem rund 25 Millionen Euro pro Saison und einen Vertrag über fünf Jahre verlangen. Das Gesamtvolumen beträgt so 255 Millionen Euro.
Raiola will dem BVB seine "Idee mitteilen"
Dem Bericht zufolge soll Manchester City selbst diese Summe nicht scheuen und weiterhin alles daran setzen, das Tauziehen um den Norweger zu gewinnen. Großes Interesse wird zudem Real Madrid nachgesagt, die Königlichen sollen es allerdings auch auf Kylian Mbappé von PSG abgesehen haben. Eine Verpflichtung beider Superstars dürfte sich nur schwer umsetzen lassen, ohne gegen die Auflagen der spanischen Liga zu verstoßen.
Mbappé kann Paris nach der Saison stand jetzt zwar ablösefrei verlassen, das Gehalt des Franzosen dürfte allerdings enorm ausfallen. In Spanien dürfen Klubs allerdings "nur" 70 Prozent ihrer Einnahmen in Spielergehälter investieren.
Bis der Deal in trockenen Tüchern ist, rührt Raiola derweil weiter kräftig die Werbetrommel für Haaland. "Bayern, Real, Barcelona, City – das sind die großen Vereine, zu denen er gehen kann", umriss der Agent unlängst im Gespräch mit "Sport1", wohin es seinen Schützling ziehen könne und ergänzte: "Wir werden dem BVB sagen, was unsere Idee ist und der BVB wird uns seine Ideen mitteilen. Im Winter wird aber noch keine Entscheidung fallen."
Die kolportierte Beteiligung von 55 Millionen Euro wäre für Raiola laut "Sun" übrigens eine Rekordsumme. Beim Wechsel von Paul Pogba von Juventus zu Manchester United räumt der Berater demnach etwa 40 Millionen Euro ab. Ein Teil der Einnahmen für Haaland muss er sich aber wohl mit Haalands Vater Alf Inge teilen.




























