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Nationalmannschaft unterliegt beim "Tag des Handballs"

DHB-Team verspielt Vier-Tore-Vorsprung gegen Portugal

Alfred Gislason sah eine Niederlage seiner DHB-Truppe
Alfred Gislason sah eine Niederlage seiner DHB-Truppe
Foto: © Heiko Becker via www.imago-images.de
07. November 2021, 16:46

Die deutschen Handballer haben das zweite Länderspiel gegen Portugal verloren, aber wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Alfred Gislason blickte ziemlich mürrisch drein, als er nach der Schlusssirene durch die Katakomben der Düsseldorfer Arena schritt. Der Gesichtsausdruck passte allerdings nicht zu den Worten des Bundestrainers, der trotz der 30:32 (17:17)-Niederlage der deutschen Handballer gegen Portugal ein positives erstes Fazit seines Umbruchs zog.

"Das war eine extrem wichtige Woche, um mit den neuen Jungs zu arbeiten. Wir haben viele Erkenntnisse gewonnen. Die Neuen haben sich sehr gut präsentiert. Sie werden viel Druck machen", sagte der Isländer nach dem "Tag des Handballs" in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt, wo sein umgekrempeltes Team nach der Niederlage im Härtetest mit Applaus verabschiedet wurde.

Auch je vier Tore der besten deutschen Werfer Johannes Golla, Lukas Zerbe, Marcel Schiller und David Schmidt reichten vor den Augen des offiziell verabschiedeten Ex-Kapitäns Uwe Gensheimer nicht zum Sieg des deutschen Teams. Am Freitag hatte Deutschland in Luxemburg beim ersten Duell mit dem EM-Sechsten (30:28) viel Spielfreude gezeigt und Hoffnung für die EM im Januar geweckt.

An diese Leistung knüpfte das Team vor 5478 Zuschauern in Düsseldorf anfangs an, als vor allem die jungen Spieler auf der Platte standen. Die insgesamt sieben Neulinge, die schon Freitag auf sich aufmerksam gemacht hatten, bekamen am Sonntagnachmittag gegen den WM-Zehnten in der ersten Hälfte viel Verantwortung übertragen.

"Es gibt sicher keinen Verlierer bei dieser Maßnahme", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer mit Blick auf die jungen Wilden. Der starke Torwart Joel Birlehm bilanzierte: "Es gibt nur Positives heute außer der Niederlage. Es hat einfach super Spaß gemacht. Heute haben ein paar Kleinigkeiten gefehlt."

Der Leipziger hatte sich als einer der sieben Neuen mit einer starken Quote prächtig in das Spiel eingefügt. Birlehms Leipziger Teamkollege Luca Witzke ordnete den deutschen Angriff, wo Golla zwischenzeitlich der einzige erfahrene Akteur war.

Weber und Kastening können nicht entscheidend einwirken

Es dauerte nicht lange, ehe das deutsche Offensivspiel ins Rollen kam. Kapitän Golla traf zur ersten Führung, die das deutsche Team zwischenzeitlich auf vier Tore ausbaute.

Die Portugiesen fanden sich mit zunehmender Spieldauer allerdings besser zurecht, Deutschland hatte wegen mehrerer Fehler kurz vor der Pause seine bislang schwächste Phase und kam auch nach dem Wechsel mit den nun auf dem Feld stehenden Stammkräften um Philipp Weber und Timo Kastening nicht besser ins Spiel.

Gislason schimpfte bei einer Auszeit lautstark mit seinem Team, das mit vier Treffern in Rückstand geriet. Das Spiel war nun offener. Im Tor zeichnete sich wie schon in Luxemburg der Wetzlarer Till Klimpke aus und verhalf dem deutschen Team zum Anschluss. Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase mit besserem Ende für die Portugiesen.

Schweden
Schweden
Schweden
34
14
Brasilien
Brasilien
Brasilien
27
13
18:10
Mo, 05.01.
Beendet
Österreich
Österreich
Österreich
29
13
Tschechien
Tschechien
Tschechien
30
13
18:00
Di, 06.01.
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Italien
Italien
Italien
35
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Rumänien
Rumänien
Rumänien
34
17
18:00
Di, 06.01.
Beendet
Slowenien
Slowenien
Slowenien
36
17
Kuwait
Kuwait
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23
11
18:30
Di, 06.01.
Beendet
Schweden
Schweden
Schweden
33
17
Brasilien
Brasilien
Brasilien
24
11
18:10
Mi, 07.01.
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Portugal
Portugal
Portugal
31
16
Ägypten
Ägypten
Ägypten
31
11
17:15
Do, 08.01.
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Spanien
Spanien
Spanien
43
20
Slowakei
Slowakei
Slowakei
26
13
19:30
Do, 08.01.
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Kroatien
Kroatien
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29
14
Deutschland
Deutschland
Deutschland
32
17
20:30
Do, 08.01.
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Iran
Iran
Iran
20
11
Portugal
Portugal
Portugal
41
17
17:15
Fr, 09.01.
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Montenegro
Montenegro
Montenegro
36
18
Bosnien-Herzegowina
Bosnien-Herzegowina
Bosnien-H.
25
13
18:00
Fr, 09.01.
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Ungarn
Ungarn
Ungarn
33
16
Rumänien
Rumänien
Rumänien
23
11
19:00
Fr, 09.01.
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Slowakei
Slowakei
Slowakei
35
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Tunesien
Tunesien
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Fr, 09.01.
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Färöer
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Italien
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Fr, 09.01.
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Frankreich
Frankreich
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Österreich
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Fr, 09.01.
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Ägypten
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Iran
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Sa, 10.01.
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Spanien
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Tunesien
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Sa, 10.01.
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Österreich
Österreich
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So, 11.01.
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Färöer
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Italien
Italien
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So, 11.01.
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Deutschland
Deutschland
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Kroatien
Kroatien
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So, 11.01.
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