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Dárdai kämpft gegen Schreckensbilanz in Hoffenheim

Pál Dárdai tritt mit Hertha BSC gegen die TSG Hoffenheim an
Pál Dárdai tritt mit Hertha BSC gegen die TSG Hoffenheim an
Foto: © Kirchner/Marco Steinbrenner via www.imago-images.d
28. Oktober 2021, 11:45

Bei Hertha BSC zeigt die schwankende Formkurve wieder nach oben. Trainer Pál Dárdai will sein Team mit Arbeiterfußball aus dem Mittelmaß führen.

Bei Hertha BSC gibt es endlich mal wieder was zu lachen. Da stört selbst die Schreckensbilanz von Trainer Pál Dárdai beim kommenden Gegner TSG Hoffenheim nicht. Sechs Spiele, kein Sieg, nur ein einziger Punkt - "es ist Zeit, das zu ändern", stellte der Ungar fest, um lachend zu ergänzen: "In den letzten Jahren habe ich dort gut hospitiert, jetzt versuche ich, einen Siegesplan zu produzieren."

Die zuletzt erfolgreichen Matchpläne dürften ihm dafür am Freitag (20:30 Uhr/Sky) als Blaupause dienen. Mit drei Siegen aus den vergangenen drei Spielen kann Dárdai nach turbulenten Wochen in Berlin vorerst durchschnaufen. Anfang Oktober hatte sein Trainerstuhl nach der fünften Saisonpleite gegen den SC Freiburg noch bedenklich gewackelt. Doch es folgte ein Trendwende, vor allem dank alter Dárdai-Tugenden.

"Das war eine gemeinsame Wand gegen den Ball, in der zweiten Halbzeit sogar mit Ball", frohlockte der frühere Mittelfeld-Abräumer über die Mentalität seiner Mannschaft beim 1:0-Sieg vor einer Woche gegen Borussia Mönchengladbach. Zuvor hatte sein Team bereits bei Eintracht Frankfurt mit einer ähnlichen Einstellung dreifach gepunktet - und Dárdai so wohl vor dem Rauswurf bewahrt.

Mit 20 Gegentoren in den ersten sieben Ligaspielen war sein Team zuvor die Schießbude der Liga gewesen. Dárdai stellte in Frankfurt auch aufgrund von Personalsorgen wieder auf sein eigentliches "Lieblingssystem" mit Viererkette um - und der Plan ging auf. Unabhängig von der Formation müsse die gesamte Mannschaft gegen Hoffenheim "im Block mitarbeiten. Dann ist es viel einfacher zu verteidigen."

Mit der neu entdeckten Kompaktheit kletterten die Berliner aus dem Tabellenkeller zurück ins gesicherte Mittelfeld, am Dienstag folgte beim Viertligisten Preußen Münster (3:1) ein hart erkämpfter Einzug ins Pokal-Achtelfinale. "Jetzt können wir mit einem guten Gefühl nach Hoffenheim fahren", erklärte Dárdai. Ein Gefühl, dass er beim Hauptstadtklub seit längerem nicht erlebt hat.

"Wir haben drei Spiele gewonnen, was uns allen gut tut. Wir kommen aus einer sehr unruhigen und schwierigen Zeit", stellte Sportdirektor Arne Friedrich mit Blick auf die nervenaufreibende Vorsaison fest: "Das ist nicht erst seit einem halben Jahr so, sondern es ist seit Tag eins, seitdem ich hier bin, eine wilde Fahrt."

Friedrich will bei Dárdai und dessen Mannschaft nun einen "kontinuierlichen Fortschritt" sehen, dabei sei es ganz wichtig, "dass wir bodenständig sind und das auch so leben." Im Kraichgau winkt nun der dritte Ligasieg in Folge - das gab es zuletzt vor über zwei Jahren unter Ante Covic.

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