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Rummenigge als Drahtzieher

So lief die Versöhnung zwischen Hoeneß und Breitner

Gingen sich beim FC Bayern jahrelang aus dem Weg: Uli Hoeneß (li.) und Paul Breitner (re.)
Gingen sich beim FC Bayern jahrelang aus dem Weg: Uli Hoeneß (li.) und Paul Breitner (re.)
Foto: © imago sportfotodienst
15. Oktober 2021, 10:30
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Uli Hoeneß und Paul Breitner waren jahrelang prägende Gesichter des FC Bayern. Auch privat funkten die beiden ehemaligen Superstars lange auf einer Wellenlänge. Doch dann kam es zum Bruch und einem heftigen Streit. Diesen haben die beiden Alphatiere erst vor wenigen Wochen beigelegt.

Wann genau es zum ersten Bruch zwischen Uli Hoeneß und Paul Breitner kam, kann nur spekuliert werden. Schon 1983 sollen sich die Beiden derart gefetzt haben, dass sie jahrelang kein Wort miteinander sprachen. Zwar kam es anschließend zu einer kurzzeitigen Versöhnung, auf einer Wellenlänge funkten die beiden früheren WG-Partner aber nie wieder.

So richtig zerschnitten aber war das Tischtuch endgültig vor rund drei Jahren. Im Anschluss an den hochpeinlichen PK-Auftritt der Bayern-Bosse (Stichwort: Würde des Menschen) äußerte Breitner vor allem an Hoeneß scharfe Kritik. Dieser habe das Grundgesetz "mit Füßen getreten", polterte Breitner: "Und das schon seit einem halben Jahr."

Das wiederum ließ sich Hoeneß nicht bieten und entzog Breitner kurzerhand seine Ehrenkarte für die Allianz Arena. "Ich habe mit Paul Breitner gebrochen, als ich aus dem Gefängnis kam - und das war's für mich", ließ der Ehrenpräsident keine Zweifel daran, dass sein Verhältnis zu seinem ehemaligen Mitbewohner Geschichte war - zumindest bis jetzt.

Rummenigge vermittelt zwischen den Bayern-Legenden

Schon vor rund einer Woche berichtete Karl-Heinz Rummenigge, es sei ihm gelungen, das Verhältnis zwischen Hoeneß und Breitner "wieder so hinzubiegen, dass die zwei sich zum Schluss unseres Gesprächs umarmt haben".

Gelungen ist ihm dies der "Sport Bild" zufolge im Anschluss an die Beerdigung von Gerd Müller. Nach der Bestattung haben die beiden Streithähne demnach gemeinsam mit Franz Beckenbauer und Karl-Heinz Rummenigge beim gemeinsam Essen an einem Tisch gesessen. Rund eine Stunde habe das Treffen gedauert. Als Beckenbauer die Veranstaltung dann verließ, haben sie Rummenigge, Hoeneß und Breitner weiter unterhalten - und das Kriegsbeil nach vielen Jahren dann doch noch begraben. 

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