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Rückdeckung für Pál Dárdai

Trainer-Diskussion bei Hertha: Bobic mit Klartext

Fredi Bobich stärkte Pál Dárdai den Rücken
Fredi Bobich stärkte Pál Dárdai den Rücken
Foto: © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink via www.imago-image
02. Oktober 2021, 20:00

Fredi Bobic bemühte sich, die nächste kräftezehrende Trainerdiskussion bei Hertha BSC gleich mit Beginn der Länderspielpause zu unterbinden. Pál Dárdai steht trotzdem vor einem schwierigen Herbst.

"Er hat die volle Rückendeckung, wie er sie die ganzen Wochen gehabt hat", betonte Sport-Geschäftsführer Bobic nach der 1:2-Heimniederlage der Berliner gegen den SC Freiburg am Samstagabend im "Aktuellen Sportstudio" des "ZDF" zum wiederholten Male.

Das späte Fernsehprogramm hatte der am Sonntag entspannt wirkende Ungar schon nicht mehr mitverfolgt. "Ich bin um 22.30 Uhr ins Bett gegangen und habe gut geschlafen", sagte Dardai, der unterstrich, dass "Vertrauen immer dagewesen" sei: "Mit Fredi bin ich immer klar gekommen, wir führen einen ehrlichen Dialog."

Hertha BSC vor unruhigen Wochen

Ob der Fußball-Bundesligist in den kommenden Wochen trotz des klaren Bekenntnisses von Bobic zur Ruhe kommen wird, bleibt abzuwarten. Vor gut zwei Wochen hatte der Ex-Nationalspieler Berichte über einen möglichen Kontakt zu Edin Terzic deutlich dementiert, nun brachte "Sky"-Experte Lothar Matthäus den Technischen Direktor von Borussia Dortmund erneut medial bei den Berlinern ins Spiel.

Deren künftiger Sportdirektor Sebastian Kehl rechnet jedoch nicht mit einem Abgang des Ex-Trainers. "Ich habe von Edin keine Signale bekommen, dass in diese Richtung irgendwelche Gespräche geführt worden sind. Er fühlt sich sehr wohl bei uns", sagte Kehl am Sonntag bei "Sky".

Auch in der Hauptstadt war am Sonntag keine angespannte Stimmung festzustellen. Angesichts der sportlichen Lage mit nur sechs Punkten aus sieben Spielen hatte Bobic seinem Trainer allerdings einen klaren Auftrag mitgeben: "Wir sind jetzt ein, zwei Spiele im Rückstand und müssen alles tun, um den Rückstand im Herbst aufzuholen."

Dabei muss Dárdai mehrere Probleme lösen. Zum einen die Schwäche bei Standards, gegen Freiburg kassierte Hertha die Gegentore durch Philipp Lienhart in der 18. Minute und Nils Petersen (78.) nach Eckbällen. Zudem muss Dardai aufgrund von Verletzungen vor allem in der Verteidigung immer wieder improvisieren. Nach Lukas Klünter, Deyovaisio Zeefuik und Linus Gercher hat es Marton Dardai als nächsten Abwehrspieler mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel erwischt.

Angespannte Personalsituation

Angesichts der Personalnot hat sich Hertha am Sonntag mit dem Zweitligisten FC Erzgebirge Aue auf eine Absage des für Donnerstag geplanten Testspiels geeinigt. "Noch zwei verletzte Spieler können wir uns nicht leisten", sagte Dárdai.

Trotz der Rückendeckung von Bobic weiß auch Dárdai, dass seine Mannschaft "in Frankfurt punkten" müsse. Und dafür möchte der Trainer eine Mannschaft aufstellen, in der zwei gelernte Innenverteidiger dabei sind: "Ich habe so eine Situation auch noch nicht erlebt, aber ich heule nicht."

Trotz der schlechtesten Bilanz seit der Abstiegssaison 2009/10 und der Nähe zu den Abstiegsplätzen wollte sich Dárdai nicht mit dem Thema Klassenerhalt befassen. "Ich rede nicht über Abstieg und die Mannschaft auch nicht. Für mich ist es wichtig, wie die Jungens in der Kabine sind und im Training", sagte Dárdai, "und ich kann nicht sagen, dass in der Kabine eine schlechte Stimmung herrscht oder drei Jungens beim Training nicht zuhören. Sie sind fleißig." Dies alleine wird nach der Länderspielpause nicht mehr reichen.

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