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Embolo trifft sehenswert per Fallrückzieher

Gladbach beendet den Wolfsburg-Fluch

Breel Embolo führte Gladbach zum Sieg
Breel Embolo führte Gladbach zum Sieg
Foto: © Darius Simka via www.imago-images.de
02. Oktober 2021, 17:58

Borussia Mönchengladbach hat nach fast 18 Jahren einen echten Fluch gebannt und erstmals wieder beim VfL Wolfsburg gewonnen. Das Team von Trainer Adi Hütter setzte sich am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei den nun fünf Pflichtspiele sieglosen Niedersachsen mit 3:1 (2:1) durch und schaffte mit dem ersten Auswärtssieg der Saison den Anschluss ans obere Tabellendrittel.

Breel Embolo prägte die Anfangsphase einer unterhaltsamen Partie vor 12.845 Zuschauern. Mit einem spektakulären Fallrückzieher brachte der Schweizer Angreifer die Gäste schon in der 5. Spielminute in Führung und leistete rund 90 Sekunden später die Vorarbeit zum 2:0 durch Jonas Hofmann (7.).

"Ich hoffe, Breel feiert noch, das gehört dazu nach so einer Leistung", sagte Nationalspieler Jonas Hofmann bei "Sky". Embolo fehlte noch, als die Kollegen bereits Interviews gaben - in den 90 Minuten zuvor war er überall gewesen: Schon in der fünften Minute brachte er Gladbach mit einem spektakulären Fallrückzieher in Führung, rund 90 Sekunden später leistete er die Vorarbeit zu Hofmanns 2:0 (7.).

"Er hat den Körper, die Schnelligkeit, die Wucht, damit ist er sehr unangenehm für jede Verteidigung", sagte Hofmann. Für seinen Teamkollegen Jordan Beyer war es "weltklasse, was Breel gespielt hat. Wir können froh sein, so einen Spieler da vorne drin zu haben."

Wolfsburg berappelte sich und schaffte noch in der ersten Hälfte den Anschluss durch Luca Waldschmidt (24.). Doch zu mehr reichte es nicht, Joe Scally (90.+5) erhöhte in der Nachspielzeit gar auf 3:1 für Gladbach. Die Schlussphase ab der 78. Spielminute absolvierten die Wölfe nach einer Gelb-Roten-Karte für Maxence Lacroix mit zehn Spielern, den fälligen Strafstoß für ein Foul an Embolo hielt Koen Casteels nach einem schwachen Versuch von Lars Stindl. Einen weiteren Platzverweis gegen Wolfsburgs Jerome Roussillon wegen einer vermeintlichen Notbremse nahm Schiedsrichter Frank Willenborg nach Studium der Videobilder zurück (84.).

Die Gladbacher hatten seit November 2003 bei 16 Bundesliga-Dienstreisen nach Wolfsburg immer wieder einen Sieg verpasst. Jetzt brachten sie den so eindrucksvoll in die Saison gestarteten Niedersachsen die zweite Liga-Niederlage in Folge bei.

Für Wolfsburgs Coach Mark van Bommel war es die große Frage, wie seine Mannschaft die schwere Champions-League-Partie gegen den FC Sevilla (1:1) verkraftet hatte. Zunächst musste sich der Niederländer große Sorgen machen. Den Gastgebern fehlte in den Anfangsminuten nicht der Wille, aber die geistige Frische, um entschlossene Fohlen im Zaum zu halten.

Die Gäste waren nach dem befreienden Sieg in der Vorwoche gegen Borussia Dortmund mit breiter Brust angereist und lieferten in Wolfsburg sofort Präzisionsarbeit ab. Vor dem Führungstreffer traf Denis Zakaria eine Direktabnahme nach Ecke von Hofmann zwar noch nicht voll. Der Schussversuch entpuppte sich aber als perfekte Vorlage für Embolo, der dann artistisch vollendete.

Wolfsburg mit vielen Unkonzentriertheiten

Die Wölfe leisteten sich immer wieder leichte Unkonzentriertheiten im Aufbau, was gefährlich war gegen konsequent umschaltende Gladbacher. Aber die Gastgeber kämpften beharrlich und strahlten mit Wout Weghorst in der Spitze stets Torgefahr aus. Zur Halbzeitpause war die Partie offen.

Auch nach dem Wiederanpfiff ging es weiter hin und her, Kouadio Kone deutete mit einem strammen Rechtsschuss sofort an, dass Gladbach sich nun keineswegs einigeln wollte (51.). Kurz später scheiterte Dodi Lukebakio auf der Gegenseite am bestens postierten Yann Sommer (54.).

Die Wolfsburger Königsklassen-Teilnehmer schalteten nun angetrieben vom emsigen Maximilian Arnold noch einmal einen Gang höher und drängten auf den Ausgleich. Doch auf der Gegenseite bekamen sie Embolo nie in den Griff.

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