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"Das gibt Mut": DHB-Team überzeugt bei Olympia-Generalprobe

Foto: © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink via www.imago-image
11. Juli 2021, 16:55

Mit Rückenwind nach Tokio: Die deutschen Handballer haben bei ihrer Olympia-Generalprobe mächtig Selbstvertrauen für die Medaillen-Mission in Japan getankt.

Drei Tage vor dem Abflug nach Asien schlug das DHB-Team von Bundestrainer Alfred Gislason Afrikameister Ägypten klar mit 29:27 (12:10) und gewann damit das Drei-Länder-Turnier in Nürnberg.

"Ich bin schon recht zufrieden", sagte Gislason nach dem Spiel, in dem es nach Ansicht des Isländers im deutschen Angriff bereits sehr "flüssig" gelaufen sei. Spielmacher Philipp Weber sagte am "Sport1"-Mikrofon: "Wir haben es über 45 Minuten herausragend gemacht. Das gibt Mut. Es war gut, so einen Härtetest zu haben."

Weber war mit fünf Treffern der beste Werfer für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB), die zwei Tage zuvor dem olympischen Vorrundengegner Brasilien an selber Stelle bereits keine Chance gelassen hatte (36:26).

768 Zuschauer sorgten am Sonntagnachmittag beim letzten Formcheck, der sich bis zur Pause als echter Stresstest entpuppte, erneut für eine gute Stimmung.

Deutschland erneut stark in der Defensive

Wie schon gegen Brasilien überzeugten die DHB-Männer in der Defensive, wo Ägypten nach anfänglicher Überlegenheit vor große Probleme gestellt wurde.

Auch ein zwischenzeitlicher Drei-Tore-Rückstand brachte Deutschland, das nach der Pause besser ins Tempospiel fand und zudem mehr Kreativität im Positionsangriff entwickelte, nicht aus dem Konzept.

Zunächst kam Deutschland vor den Augen des ägyptischen Weltverbandspräsidenten Hassan Moustafa aber recht schwer ins Spiel. Mit Weber, der nach überstandenen Wadenproblemen zurückkehrte, hatte das deutsche Team aus dem Rückraum nur wenig Ideen gegen die offensive Deckung des Gegners. Auch die Defensive offenbarte zunächst Lücken. Beim 5:8 (16.) lag Ägypten mit drei Toren vorn.

Obwohl Hendrik Pekeler im Innenblock früh zwei Zeitstrafen kassierte, festigte sich der deutsche Defensivverbund um Silvio Heinevetter, der Johannes Bitter im Tor früh ablöste. Im zweiten Teil des ersten Abschnitts erzielte WM-Viertelfinalist Ägypten lediglich drei Tore.

Die Folge: Deutschland kam wieder heran. Beim ersten Gegenstoß des Spiels brachte Marcel Schiller den Gastgeber wieder in Führung, Weber traf per Freiwurf kurios wie gekonnt zur ersten Zwei-Tore-Führung - 12:10 (30.).

Mehr einfache Tore nach dem Seitenwechsel

"Ägypten ist der erwartet und erhofft schwere Gegner. Wenn wir im Angriff noch bessere Entscheidungen treffen und etwas mehr Geduld haben, werden wir sicher noch ein paar einfache Tore erzielen", prognostizierte DHB-Sportvorstand Axel Kromer zur Pause.

Tatsächlich fielen nach dem Seitenwechsel mehr einfache Tore. Das hatte jedoch auch mit dem deutlich verbesserten Tempospiel des deutschen Teams zu tun. Beim 19:14 (39.) wuchs der Vorsprung auf fünf Tore an, in der Schlussphase stand er zwischenzeitlich bei acht Treffern.

Gislason nutzte die verbleibende Spielzeit für viele Wechsel. Deutschland leistete sich nun einige unnötige Schludrigkeiten, brachte den Vorsprung aber über die Zeit.

Am Mittwochabend fliegt das DHB-Team aus Frankfurt/Main zunächst zur zweiten Vorbereitungsphase nach Tokushima, ehe am 22. Juli die Weiterreise in die japanische Hauptstadt ins Olympische Dorf ansteht. Weitere Testspiele in Japan sind nicht mehr geplant. Das erste Spiel steht einen Tag nach der Eröffnungsfeier am 24. Juli gegen Europameister Spanien an.

Schweden
Schweden
Schweden
34
14
Brasilien
Brasilien
Brasilien
27
13
18:10
Mo, 05.01.
Beendet
Österreich
Österreich
Österreich
29
13
Tschechien
Tschechien
Tschechien
30
13
18:00
Di, 06.01.
Beendet
Italien
Italien
Italien
35
20
Rumänien
Rumänien
Rumänien
34
17
18:00
Di, 06.01.
Beendet
Slowenien
Slowenien
Slowenien
36
17
Kuwait
Kuwait
Kuwait
23
11
18:30
Di, 06.01.
Beendet
Schweden
Schweden
Schweden
33
17
Brasilien
Brasilien
Brasilien
24
11
18:10
Mi, 07.01.
Beendet
Portugal
Portugal
Portugal
31
16
Ägypten
Ägypten
Ägypten
31
11
17:15
Do, 08.01.
Beendet
Spanien
Spanien
Spanien
43
20
Slowakei
Slowakei
Slowakei
26
13
19:30
Do, 08.01.
Beendet
Kroatien
Kroatien
Kroatien
29
14
Deutschland
Deutschland
Deutschland
32
17
20:30
Do, 08.01.
Beendet
Iran
Iran
Iran
20
11
Portugal
Portugal
Portugal
41
17
17:15
Fr, 09.01.
Beendet
Montenegro
Montenegro
Montenegro
36
18
Bosnien-Herzegowina
Bosnien-Herzegowina
Bosnien-H.
25
13
18:00
Fr, 09.01.
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Ungarn
Ungarn
Ungarn
33
16
Rumänien
Rumänien
Rumänien
23
11
19:00
Fr, 09.01.
Beendet
Slowakei
Slowakei
Slowakei
35
17
Tunesien
Tunesien
Tunesien
30
13
19:30
Fr, 09.01.
Beendet
Färöer
Färöer
Färöer
34
19
Italien
Italien
Italien
36
17
20:00
Fr, 09.01.
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Frankreich
Frankreich
Frankreich
34
18
Österreich
Österreich
Österreich
29
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21:00
Fr, 09.01.
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Ägypten
Ägypten
Ägypten
43
24
Iran
Iran
Iran
24
10
17:15
Sa, 10.01.
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Spanien
Spanien
Spanien
37
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Tunesien
Tunesien
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13
19:30
Sa, 10.01.
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Slowenien
Slowenien
Slowenien
36
20
Österreich
Österreich
Österreich
31
15
14:30
So, 11.01.
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Färöer
Färöer
Färöer
38
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Italien
Italien
Italien
34
17
18:00
So, 11.01.
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Deutschland
Deutschland
Deutschland
33
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Kroatien
Kroatien
Kroatien
27
12
18:05
So, 11.01.
Beendet
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