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"Dann geht es in die Hose ..."

Ex-BVB-Coach zweifelt: Terzic zu stark als Co-Trainer?

Edin Terzic rückt unter Marco Rose (r.) zurück ins zweite Glied beim BVB
Edin Terzic rückt unter Marco Rose (r.) zurück ins zweite Glied beim BVB
Foto: © UWE KRAFT via www.imago-images.de
11. Juni 2021, 09:05
sport.de
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Das Vorhaben, den Dortmunder Pokalhelden Edin Terzic ab der Spielzeit 2021/2022 wieder als Assistenztrainer vom neuen Chefcoach Marco Rose in der zweiten Reihe zu platzieren, wird ab Juli zur spannendsten Konstellation überhaupt beim BVB. Kann das Modell funktionieren, einen jüngst sehr erfolgreichen und bei den Spielern geschätzten Bundesliga-Trainer wieder ins zweite Glied zu versetzen?

Über die möglichen Erfolgsaussichten beziehungsweise das mögliche Konfliktpotenzial bei Borussia Dortmund mit der Konstellation Marco Rose als Cheftrainer und Edin Terzic als sein "Co" gibt es die unterschiedlichsten Mutmaßungen. 

Der ehemalige U19-Trainer des BVB, Peter Hyballa, sieht durchaus das Risiko, dass es innerhalb des Teams aufgrund der Trainerhierarchie zu Problemen kommen könnte: "Terzic muss für sich wissen: Will ich wirklich Assistent sein? Dann bist du zwar näher an den Spielern dran, aber du stellt nicht die erste Elf auf", so der 45-Jährige im Gespräch mit den "Ruhr Nachrichten".

Elementar wichtig für die ersten Wochen der Zusammenarbeit sei es, dass Dortmunds neuer Linienchef Marco Rose und sein Assistent Edin Terzic direkt ein vertrauensvolles Verhältnis zueinander aufbauen. "Als Assistent musst du ganz klar zum Cheftrainer gehören. Die Mannschaft muss immer wissen: Der ist beim Trainer. Die Loyalität ist unheimlich wichtig", ergänzte Hyballa in dem Zeitungsinterview.

Hyballa über Terzic: "... dann muss er Cheftrainer werden"

Aus eigener Trainer-Erfahrung kann der Ex-BVB-Nachwuchstrainer mit Gewissheit sagen: "Wenn die Spieler einmal merken, der Co-Trainer ist nicht so beim Cheftrainer, dann geht es in die Hose."

Trainer-Durchstarter Edin Terzic müsse für sich selbst zweifelsfrei festlegen, ob er zumindest vorläufig wieder auf das Rampenlicht verzichten will, in dem er in den knapp acht Monaten als BVB-Cheftrainer stand. 

"Als zweiter Mann hast du nicht den Glamour, wenn du gewinnst. Terzic hat das als Chef ja genossen. Wenn er das weiterhin braucht, muss er Cheftrainer werden."

Unter Edin Terzic hatte Borussia Dortmund eine herausragende Schlussphase in der Bundesliga gespielt und die letzten sieben Liga-Spiele allesamt gewonnen. Gegen RB Leipzig gelang holten die Schwarz-Gelben außerdem dank eines 4:1-Finalerfolgs den DFB-Pokal nach Dortmund.

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