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SC Magdeburg feiert Triumph "für die Ewigkeit"

Der SC Magdeburg hat die European League gewonnen
Der SC Magdeburg hat die European League gewonnen
Foto: © Michael Bermel/Eibner-Pressefoto via www.imago-ima
24. Mai 2021, 13:01

Der SC Magdeburg hat zum siebten Mal im Europacup triumphiert. Die European League wurde wieder einmal von den Handball-Bundesligisten dominiert.

Als der "Partybus" nach seiner langen Feierfahrt durch die Nacht am Montagmorgen zu Hause ankam, ging die Sause erst so richtig los. Hunderte Fans des SC Magdeburg hatten nicht unbedingt coronakonform auf die Ankunft ihrer Lieblinge gewartet und begrüßten die Europapokal-Helden mit einem lauten "Humba Täterä".

"Das ist wirklich ein toller Moment und ein ganz großartiges Gefühl", kommentierte Trainer Bennet Wiegert die Feierlichkeiten rund um den siebten Europacup-Triumph des Handball-Bundesligisten. Die kleinen Augen und angegriffenen Stimmbänder verrieten allerdings, dass der Party-Marathon selbst den hartgesottenen Profis gehörig an die Substanz gegangen war.

Dennoch versuchte Wiegert, das 28:25 (15:8) gegen den Ligarivalen Füchse Berlin im Endspiel des Final-Four-Turniers der European League einzuordnen. "Leute, ganz ehrlich - was das bedeutet, können sich Außenstehende nicht vorstellen", sagte der Coach: "Da ist eine Menge Druck auf dem Kessel, wenn man weiß, dass diese Chance nicht jedes Jahr kommt. Was wir erreicht haben, ist für die Ewigkeit."

Was für ein Druck auf Wiegert gelastet haben muss, wurde bereits direkt nach dem Finalerfolg am Sonntag in Mannheim offensichtlich. Nach dem Sieg musste sich der erschöpfte Coach erst einmal eine Verschnaufpause gönnen. Wiegert saß einige Minuten abseits, bevor er zu seinen Schützlingen auf die Empore der Arena eilte und den Pokal in die Höhe reckte.

"Da ist mir sehr viel durch den Kopf gegangen. Wahrscheinlich werde ich das alles erst in zwei, drei Tagen realisieren", berichtete der Coach: "Man kann an so einem Wochenende alles geraderücken. Mann kann das große Saisonziel klar machen. Das haben wir geschafft."

Den Weg zum Erfolg des Bundesligavierten gegen den Sechsten ebnete Magdeburgs überragender Torhüter Jannick Green. Der Däne brachte die Hauptstädter mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung und wurde anschließend als wertvollster Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Dank Green gewann der SCM zum vierten Mal den einst als EHF-Pokal bekannten und unterhalb der Champions League angesiedelten Wettbewerb. Damit schlossen die Magdeburger, die in ihrer Klubgeschichte auch dreimal in der Königsklasse triumphierten, zu den bisherigen Rekordgewinnern Frisch Auf Göppingen und THW Kiel auf.

Ohnehin ist der Wettbewerb der Cup der Deutschen. Seit der Einführung eines Final Four im Jahr 2013 standen sich schon zum vierten Mal zwei deutsche Teams im Endspiel gegenüber. Bei den zurückliegenden elf Ausgaben holte in zehn Fällen eine deutsche Mannschaft den Titel. Seit der ersten Austragung 1982 kamen die Europapokal-Sieger 25 Mal aus der Bundesliga.

Vor dem Finale hatten die Rhein-Neckar Löwen den "Trostpreis" gewonnen. Der Gastgeber setzte sich im Spiel um Platz drei 32:27 (15:12) gegen den polnischen Vizemeister Wisla Plock durch.

1. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg-Handewitt
Flensburg-H
0
THW Kiel
THW Kiel
THW Kiel
0
18:45
Di, 17.02.
Elverum Håndball
Elverum Håndball
Elverum
0
BM Granollers
BM Granollers
Granollers
0
18:45
Di, 17.02.
Fredericia HK
Fredericia HK
Fredericia HK
0
Kadetten Schaffhausen
Kadetten Schaffhausen
Schaffhausen
0
18:45
Di, 17.02.
Montpellier HB
Montpellier HB
Montpellier HB
0
Bidasoa Irún
Bidasoa Irún
Bidasoa Irún
0
20:45
Di, 17.02.
FC Porto
FC Porto
FC Porto
0
Skanderborg Håndbold
Skanderborg Håndbold
Skanderborg
0
20:45
Di, 17.02.
MT Melsungen
MT Melsungen
Melsungen
0
IFK Kristianstad
IFK Kristianstad
Kristianstad
0
20:45
Di, 17.02.
SL Benfica
SL Benfica
SL Benfica
0
Vardar Skopje
Vardar Skopje
RK Vardar
0
20:45
Di, 17.02.
TSV Hannover-Burgdorf
TSV Hannover-Burgdorf
Hannover-B.
0
RK Nexe Našice
RK Nexe Našice
RK Nexe
0
20:45
Di, 17.02.
Hauptrunde Gruppe I
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1THW KielTHW KielTHW Kiel220057:46114
2SG Flensburg-HandewittSG Flensburg-HandewittFlensburg-H220071:6744
3Bidasoa IrúnBidasoa IrúnBidasoa Irún200267:71-40
4Montpellier HBMontpellier HBMontpellier HB200246:57-110
  • Viertelfinale
  • Playoff
Hauptrunde Gruppe II
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Skanderborg HåndboldSkanderborg HåndboldSkanderborg210159:5542
2FC PortoFC PortoFC Porto210158:5622
3Elverum HåndballElverum HåndballElverum210156:58-22
4BM GranollersBM GranollersGranollers210155:59-42
  • Viertelfinale
  • Playoff
Hauptrunde Gruppe III
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1MT MelsungenMT MelsungenMelsungen220058:5264
2Vardar SkopjeVardar SkopjeRK Vardar210166:6242
3IFK KristianstadIFK KristianstadKristianstad210162:66-42
4SL BenficaSL BenficaSL Benfica200252:58-60
  • Viertelfinale
  • Playoff
Hauptrunde Gruppe IV
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Fredericia HKFredericia HKFredericia HK210163:6212
2Kadetten SchaffhausenKadetten SchaffhausenSchaffhausen210161:6102
2RK Nexe NašiceRK Nexe NašiceRK Nexe210161:6102
4TSV Hannover-BurgdorfTSV Hannover-BurgdorfHannover-B.210162:63-12
  • Viertelfinale
  • Playoff
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