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Grönemeyer feiert mit "Freudentränen"

Zweitliga-Meister! Bochum kehrt ins Oberhaus zurück

Großer Jubel beim VfL Bochum
Großer Jubel beim VfL Bochum
Foto: © Revierfoto via www.imago-images.de
23. Mai 2021, 19:01

Grenzenloser Jubel beim VfL Bochum: Der Traditionsklub kehrt nach einem 3:1 (1:0) gegen den SV Sandhausen in die Fußball-Bundesliga zurück und feierten den siebten Aufstieg ausgelassen.

Schon Minuten vor dem erlösenden Schlusspfiff stimmten die Aufstiegshelden des VfL Bochum Jubelgesänge an, Trainer Thomas Reis genoss die obligatorische Bierdusche in vollen Zügen: Nachdem der VfL die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga nach elfjähriger Abstinenz perfekt gemacht hatte, kannte der Jubel keine Grenzen.

"Es war ein harter Kampf, wir haben es gnadenlos durchgezogen und sind überglücklich, dass wir es geschafft haben", sagte Simon Zoller bei Sky: "Es war eine außergewöhnliche Saison, jetzt fällt viel Anspannung ab. Für die Fans und den Verein ist es unglaublich, ich bin sehr stolz, hier zu spielen."

Mit einem 3:1 (1:0) gegen den SV Sandhausen beseitigte Bochum die letzten Zweifel - und auch Edelfan Herbert Grönemeyer feierte mit. "Ich bin VfL-Fan durch und durch. Da laufen alle Auf- und Abstiege noch mal an einem vorbei. Der Himmel hier in Berlin weint Freudentränen", sagte Grönemeyer bei "WDR2". Spieler, Offizielle und Trainerteam sangen währenddessen Grönemeyers Klubhymne "Bochum" ausgelassen mit.

Zuletzt hatte der VfL in der Saison 2009/2010 erstklassig gespielt - das lange Warten hat nun ein Ende. "Wir waren sehr konstant und haben es richtig verdient, aufzusteigen. Wir waren der Favorit auf den Aufstieg - und wir haben es bestätigt", sagte Klubikone Michael Lameck bei "Sky": "Es ist eine Qual gewesen - zehn Jahre 2. Liga. Jetzt sind wir oben, und wir wollen noch ein bisschen länger oben bleiben."

VfL Bochum reckt Meistertrophäe in die Höhe

Im entscheidenden Spiel um den Aufstieg brachte Milos Pantovic die Gastgeber in Führung (29.). Sandhausen-Stürmer Kevin Behrens traf zum Ausgleich (59.) - doch Bochum konterte meisterlich. Kapitän Anthony Losilla besorgte das 2:1 (78.), und als Robert Zulj (87.) einen Freistoß sehenswert verwandelte, brachen alle Dämme. Der Österreicher riss sich das Trikot vom Leib und versank in einer Jubeltraube. Um 17:35 Uhr reckte Losilla schließlich die Meistertrophäe in den Himmel.

Die Bochumer wollten sich im entscheidenden Spiel nicht von den Ergebnissen auf den anderen Plätzen beeinflussen lassen und auf die eigene Leistung schauen. Und der VfL begann wild entschlossen. Gerrit Holtmanns Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen (12.). Die beste Chance der Anfangsphase hatte aber Sandhausen: VfL-Keeper Patrick Drewes rettete erst gegen den Weitschuss von Erik Zenga und parierte auch den Nachschuss von Behrens (18.).


Mehr dazu: Mit Wosz und Co.: So sah die letzte Aufstiegself des VfL Bochum aus


Aus einer Kontersituation ging Bochum dann in Führung: Zoller wurde gegen die weit aufgerückte SVS-Defensive auf die Reise geschickt, seine Flanke köpfte Pantovic zum 1:0 ein. Bochum blieb auch nach dem Seitenwechsel spielbestimmend, konnte sich aber zunächst keine hochkarätigen Möglichkeiten herausspielen. Behrens schockte den Tabellenführer, als er sich einen langen Ball am herausstürmenden Drewes vorbeilegte und aus sehr spitzem Winkel einschoss.

Sandhausen war nach dem Ausgleich besser im Spiel, Daniel Keita-Ruel scheiterte am stark aufgelegten Drewes (69.). Bochum fing sich aber nach kurzer Schwächephase und traf durch Losilla. Nach Zuljs Kunstschuss war dem VfL der Aufstieg nicht mehr zu nehmen.

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