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Berlin gewinnt Nachholspiel

Not schlägt Elend! Hertha siegt auf Schalke

Hertha BSC setzte sich gegen den FC Schalke durch
Hertha BSC setzte sich gegen den FC Schalke durch
Foto: © Maik Hölter/TEAM2sportphoto
12. Mai 2021, 19:59

Hertha BSC hat das "Bonusspiel" gewonnen und den Hauptgewinn im Kampf um den Klassenerhalt dicht vor Augen. In ihrer letzten Nachholpartie beim Absteiger Schalke 04 setzten sich die Berliner mit 2:1 (1:1) durch und könnten mit einem Heimsieg am kommenden Samstag gegen den 1. FC Köln ihr Ziel schon vorzeitig erreichen.

Dedryck Boyata (19.) glich die frühe Schalker Führung durch Amine Harit (6.) aus, der eingewechselte Jessic Ngankam (73.) bescherte der Hertha den zweiten Sieg im vierten Spiel nach der zweiwöchigen Corona-Quarantäne. In der 88. Minute allerdings flog bei den Berlinern Dodi Lukebakio mit Gelb-Rot vom Platz.

"Das war ein verdienter Sieg. Wir haben ein Tor aus dem Nichts bekommen, kommen zurück, machen das toll. Aber wir müssen das 3:1 machen", sagte Hertha-Trainer Pál Dárdai, der sich nach dem Abpfiff noch Gelb wegen Meckerns abholte, bei "Sky": "Ich habe meine Meinung gesagt, bekomme Gelb, das ist damit erledigt. Der Schiedsrichter hat meine Meinung nicht akzeptiert, wir sind Männer, alles gut. Das Leben geht weiter."

Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis erklärte: "Die Mannschaft hat bis zum Ende versucht, einen Punkt mitzunehmen. Der Doppelpfosten in der Nachspielzeit war Wahnsinn. Es ist symptomatisch, dass der Ball nicht über die Linie geht. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Jungs alles versucht haben. Die Leistung macht Mut."

FC Schalke mit dem letzten Aufgebot

Das Duell mit den seit drei Wochen als Absteiger feststehenden Königsblauen, die wegen drei Coronafällen mit dem letzten Aufgebot spielten, hatte Dárdai als "Bonus" bezeichnet. Den "Joker", wie vom Coach gefordert, zog sein Team aber erst in der Schlussphase.

Gleich sieben Spieler fehlten dem Tabellenletzten nach dem Corona-Ausbruch - neben den drei positiv getesteten Profis auch vier Kontaktpersonen, die im Quarantänehotel in Isolation gehen mussten. Trainer Dimitrios Grammozis baute damit den Schalker Bundesliga-Rekord aus und bot mit Blendi Idrizi aus der Regionalliga-Mannschaft den 40. Spieler der Saison auf.

Dárdai hatte nach dem 0:0 gegen Arminia Bielefeld wieder die Rotation angeworfen. Nur Torhüter Alexander Schwolow, Mittelfeldspieler Lucas Tousart und Stürmer Krzysztof Piatek blieben in der Startelf, verletzt nicht dabei waren unter anderem die beiden besten Torschützen Jhon Cordoba und Matheus Cunha.


Mehr dazu: So reagiert das Netz auf die Schalke-Pleite


Eine sehenswerte Einzelaktion brachte Schalke in Führung: Harit nahm vor dem Strafraum einen Pass von Sead Kolasinac auf, drang in den 16er ein und ließ Schwolow mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance.

Auf der Trainerbank schaute Dárdai entgeistert zu. Den Ausgleich bekam sein Team auf dem Silbertablett serviert: Nach einem Freistoß von Marvin Plattenhardt köpfte Boyata völlig frei ein. Es war das 30. Schalker Gegentor nach einer Standardsituation.

Das Geschenk baute die Hertha wieder auf. Die Berliner übernahmen mehr und mehr die Spielkontrolle, doch außer einem harmlosen Distanzschuss von Nemanja Radonjic (35.) sprang lange nichts heraus. Kurz vor der Pause schoss zweimal Javairo Dilrosun aus aussichtsreicher Position drüber (44./45.+1).

Piatek und Huntelaar scheitern

Nach dem Seitenwechsel scheiterte Piatek mit einem Kopfball an Schalke-Keeper Ralf Fährmann (55.) und musste danach verletzt vom Feld. Wenig später hatten die Gäste Glück, dass Klaas-Jan Huntelaar nur das Außennetz traf (58.).

Nach der Berliner Führung vergab Radonjic die Entscheidung (83.). Auf der Gegenseite scheiterte Schalke durch Shkodran Mustafi und Benito Raman binnen Sekunden zweimal am Pfosten (90.+3).

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