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Grizzlys winkt historischer Premieren-Titel

Die Grizzlys Wolfsburg könnten DEL-Champion werden
Die Grizzlys Wolfsburg könnten DEL-Champion werden
Foto: © Andreas Gora/dpa
04. Mai 2021, 14:45

Historisch wird die nahende Titel-Entscheidung in der Deutschen Eishockey Liga in jedem Fall. Immerhin wird am Mittwoch, spätestens aber am Freitag (jeweils 19:30 Uhr/MagentaSport und Sport1), zum 100. Mal ein deutscher Meister ermittelt.

Sollten die Grizzlys Wolfsburg am Mittwoch auch das zweite Playoff-Finale dieser besonderen Corona-Saison gegen die Eisbären Berlin und damit auch zum ersten Mal den Titel gewinnen, wäre dies gleich in vielfacher Hinsicht bemerkenswert.

"Der letzte Schritt ist der größte. Wir wollen ihn gemeinsam gehen", bekräftigte Wolfsburgs langjähriger Sportchef Charly Fliegauf, der schon dreimal mit den Grizzlys in einer Finalserie stand und dreimal scheiterte. Auch auf das übliche Geplänkel versteht sich der gewiefte 60-Jährige. "Die Berliner müssen, wir wollen gewinnen. Das ist der Unterschied", sagte Fliegauf am Dienstag.

Ganz falsch liegt er damit freilich nicht. Denn die Grizzlys wären die größte Meister-Überraschung seit dem ERC Ingolstadt, der 2014 als Vorrunden-Neunter den Titel gewann. Die Grizzlys waren nach Punkten in der in diesem Jahr in zwei Gruppen unterteilten Vorrunde ligaweit nur das sechstbeste Team.

Noebels: "Es ist noch lange nicht vorbei"

Mit 58 Zählern wurden sie in der schwächer eingeschätzten Nord-Gruppe Dritter, mit einem Abstand von stolzen 18 Punkten auf den Gruppenersten aus Berlin. Allerdings gewann das Team von Ex-Bundestrainer Pat Cortina alle bisherigen Saisonspiele gegen die favorisierten Eisbären, denen immerhin der achte Titel winkt.

Den könnten sie freilich erst am Freitag erreichen. Zuvor müssten sie mit einem Sieg am Mittwoch zwingend erst einmal die Finalserie ausgleichen. Erprobt ist das Team um den Olympia-Silbergewinner Marcel Noebels, gerade erst zum besten Spieler der Saison gekürt, darin allemal. "Wir werden uns mit alle Mann dagegen stemmen", sagte Noebels am Dienstag. "Es ist noch lange nicht vorbei."

Sowohl im Viertelfinale gegen Iserlohn als auch im Halbfinale gegen Ingolstadt standen die Berliner nach einer Auftaktpleite in den kurzen Playoff-Serien mit dem Rücken zur Wand und kamen doch noch weiter. "Jede Saison schreibt neue Geschichten. Unsere scheint sich diesmal darum zu drehen, zurückzuschlagen", sagte Eisbären-Coach Serge Aubin, der von seinen Spielern Lockerheit fordert: "Ich will die Jungs mit einem Lächeln im Gesicht sehen. Es gibt nichts zu verlieren, absolut gar nichts." Das gilt für Wolfsburg umso mehr. "Wir haben eine gefestigte, eingeschworene Truppe, die alles erreichen will", sagte Fliegauf.

Sieg wäre für Cortina ein besonderer Triumph

Bemerkenswert wäre der Titel vor allem für den Grizzly-Coach. Cortina galt nach seinem krachenden Scheitern als Bundestrainer 2015 nicht als ein künftiger Meistercoach in der DEL. Auch Fliegauf war damals als General Manager des Nationalteams maßgeblich an den Entscheidung beteiligt, den Vertrag mit Cortina nicht zu verlängern. Dennoch lernte er den Italo-Kanadier für seine unaufgeregte Art und seinen menschlichen Umgang schätzen und holte ihn vier Jahre später nach Wolfsburg.

Nach einer Krise vor wenigen Wochen bekam der 56-Jährige genau zur richtigen Zeit wieder die Kurve mit den Grizzlys und profitierte in den Playoffs auch vom ungewöhnlichen Format der stark verkürzten Saison. Statt vier sind in diesen Playoffs nur zwei Siege zur Meisterschaft notwendig.

Für Cortina wäre der Sieg am Mittwoch ein ganz besonderes Triumph, nachdem er 2013 noch als der erste und bislang einzige Bundestrainer in die Geschichtsbücher einging, der ein Scheitern in einer Olympia-Qualifikation zu verantworten hatte.

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Kölner Haie
Kölner Haie
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Löwen Frankfurt
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Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
2
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1
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Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
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19:30
Di, 27.01.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
2
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1
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Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
3
0
1
1
1
19:30
Di, 27.01.
n.V.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
4
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3
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Dresdner Eislöwen
Dresden
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1
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0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
1
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1
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Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
2
1
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1
19:30
Di, 27.01.
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Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
3
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1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
1
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1
19:30
Di, 27.01.
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Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
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EHC München
EHC München
München
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Di, 27.01.
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#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie443103811168:11256101
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4426131121156:1045289
3ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4425321400176:1225485
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen4425211312149:1113884
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4426111510153:1233083
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4420311811137:136170
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4417421722143:140367
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4418201833132:123964
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4417202113138:147-959
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4416032230122:135-1357
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4412321953124:154-3054
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn4411322512106:140-3446
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt4411202623106:169-6342
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1Eisbären BerlinLiam Kirk030
2ERC IngolstadtRiley Barber026
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5Straubing TigersNick Halloran020