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Berliner Comeback-Könige glauben an die Chance

Die Eisbären aus Berlin gehen mit einem Rückstand in die Finalserie der DEL
Die Eisbären aus Berlin gehen mit einem Rückstand in die Finalserie der DEL
Foto: © O.Behrendt via www.imago-images.de
04. Mai 2021, 12:40

Auch in den ersten beiden Playoff-Runden verloren die Eisbären Berlin die Auftaktspiele. Jetzt wollen sie sich im Finale zurückkämpfen.

Auch am freien Tag ging Marcel Noebels aufs Eis. "Ich komme dieser Tage vom Hockey nicht los", sagte der Eishockey-Nationalspieler der Eisbären Berlin dem Tagesspiegel. Deshalb soll auf keinen Fall schon nach dem zweiten Finale am Mittwoch (19:30 Uhr/Sport1 und MagentaSport) bei den Grizzlys Wolfsburg Schluss sein.

"Es geht jetzt um alles oder nichts", betonte der Silbermedaillengewinner von 2018, der zum zweiten Mal in Folge als Spieler des Jahres der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ausgezeichnet wurde: "Ich bin mir sicher, dass alle unsere Jungs mit dem Druck umgehen können und wir es dann schaffen, das dritte Spiel am Freitag in Berlin zu erzwingen."

Nach dem 2:3 nach Verlängerung im ersten Duell steht der Hauptrundenerste der Nord-Gruppe mit dem Rücken zur Wand. Eine weitere Niederlage würde das Saisonende bedeuten - und dem Außenseiter Wolfsburg mit dem ehemaligen Bundestrainer Pat Cortina den Jubiläumstitel bescheren. Doch die Berliner, die Stehaufmännchen dieser Playoffs, sind fest davon überzeugt, dass sie der 100. Meister der deutschen Eishockey-Geschichte werden - und sich mit ihrem achten Titelgewinn zum alleinigen Rekordchampion der DEL krönen.

Mehr Comeback-Qualitäten kann man nicht haben

"Wir verlieren den Glauben nie, egal, was passiert", sagte Verteidiger Kai Wissmann, "das haben wir schon oft genug bewiesen, und es wird auch jetzt so sein." In der Tat hatten die Eisbären auch im Viertelfinale gegen die Iserlohn Roosters und im Halbfinale gegen den ERC Ingolstadt das erste Spiel verloren, drehten aber dann beide Serien noch - jeweils nach 0:2-Rückstand im entscheidenden dritten Duell. Mehr Comeback-Qualitäten kann man nicht haben.

"Es ist noch nichts verloren", sagte Wissmann deshalb im Brustton der Überzeugung, "wir glauben fest daran, dass wir die nächsten zwei Spiele gewinnen." Stürmer Zach Boychuk drückt dieses Selbstbewusstsein noch etwas dramatischer aus. "Wenn es um Leben und Tod geht, sind wir bereit und bringen unser bestes Spiel", sagte der Kanadier.

Eines ist diesmal allerdings anders: Gegen die taktisch so disziplinierten und defensivstarken Wolfsburger haben die Berliner in dieser Saison alle fünf bisherigen Duelle verloren. "Sie haben unsere Nummer in diesem Jahr", meinte Boychuk im typischen nordamerikanischen Eishockey-Sprech. Soll heißen: Sie kennen uns so gut, dass sie genau wissen, was sie machen müssen, um uns immer wieder zu schlagen.

Doch auch die Eisbären glauben zu wissen, was zu tun ist - weil sie es schon zweimal geschafft haben. Dass sie nach jedem Niederschlag wieder aufstehen, hatten sie auch im ersten Finale bewiesen: Zweimal glichen sie eine Wolfsburger Führung aus und erzwangen 38 Sekunden vor Schluss die Verlängerung.

Nach dem K.o. durch Julian Melchioris Overtime-Tor gab es diese Chance nicht mehr. Erst am Mittwoch in Wolfsburg können sie sich wieder aufrappeln. "Wir standen schon so oft mit dem Rücken zur Wand", sagte Noebels, "keiner in der Mannschaft hört auf, an uns zu glauben."

44. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
Kölner Haie
Kölner Haie
Kölner Haie
1
0
1
0
Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
Frankfurt
4
0
0
4
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
2
0
1
1
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
2
0
1
1
0
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
3
0
1
1
1
19:30
Di, 27.01.
n.V.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
4
0
3
1
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
1
0
1
0
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
2
1
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
3
1
1
1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
1
0
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
3
0
2
1
EHC München
EHC München
München
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie443103811168:11256101
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4426131121156:1045289
3ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4425321400176:1225485
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen4425211312149:1113884
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4426111510153:1233083
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4420311811137:136170
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4417421722143:140367
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4418201833132:123964
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4417202113138:147-959
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4416032230122:135-1357
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4412321953124:154-3054
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn4411322512106:140-3446
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt4411202623106:169-6342
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden44511334086:180-9423
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#NamePenaltyTore
1Eisbären BerlinLiam Kirk030
2ERC IngolstadtRiley Barber026
Kölner HaiePatrick Russell026
4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls022
5Straubing TigersNick Halloran020