Suche Heute Live
BBL-Pokal
Artikel teilen

BBL-Pokal
Basketball
(M)

FC Bayern will sich nicht beklauen lassen

Der FC Bayern möchte wieder Titel feiern
Der FC Bayern möchte wieder Titel feiern
Foto: © Philippe Ruiz via www.imago-images.de
16. April 2021, 13:02

Trotz des Ärgers über ihren Terminstress: Die Basketballer von Bayern München wollen das Pokal-Finalturnier in eigener Halle nicht schon wieder ohne die Siegtrophäe verlassen.

Ihrem Ärger haben sie Luft gemacht. Der Termin des Finalturniers um den deutschen Pokal passt den Basketballern von Bayern München so gar nicht in den Kram.

Aber eins ist auch klar: "Das letzte Mal", erinnert sich Sportdirektor Daniel Baiesi mit Schrecken, "haben hier die anderen die Trophäe gewonnen." Derlei soll sich nicht wiederholen. Dass am Sonntag nach dem Endspiel (15:00 Uhr) wieder andere als Sieger aus ihrer Halle spazieren, darauf haben die Münchner keine Lust.

Baiesi hat die Ansetzung des Finalturniers mit ratiopharm Ulm, der BG Göttingen sowie Titelverteidiger und Meister Alba Berlin an diesem Wochenende als "Schande" und "dumme Entscheidung" bezeichnet. Dennoch: Ein Sieg, sagt Manager Marko Pesic, hätte einen "sehr großen Wert, ich bin glücklich, dass wir die Chance haben, um diesen Titel zu spielen."

So ein Titel könne "ein gutes Gefühl" geben und wäre bei allem Stress ein willkommener Schub für das erste Spiel im Playoff-Viertelfinale der EuroLeague (best of five) am Dienstag bei Armani Mailand.

FC Bayern will erneuten "Diebstahl" verhindern

Mit Turnieren in der eigenen Halle haben die Münchner schlechte Erfahrungen: Vor fünf Jahren nahm der große Rivale Berlin die Pokal-Trophäe durch einen Endspielsieg gegen die Münchner (67:65) mit, dieser "Diebstahl" wiederholte sich dann vergangenen Juni, als die Bayern das Finalturnier der Bundesliga in ihrer Halle ausrichteten, dabei aber in der Vorrunde ausschieden. Und ein Traumduell am Sonntag zwischen München und Berlin ist so gewiss nicht: "Wir müssen erst mal sehen, wie wir Ulm schlagen können", betont Pesic vor dem Halbfinale am Samstag (16.00 Uhr).

Trainer Andrea Trinchieri, der seinen Vertrag nach dem festen Willen der Verantwortlichen gerne verlängern darf, mag schon gleich gar nicht an Sonntag, sondern, wie schon die gesamte Saison, nur an "ein Spiel nach dem anderen" denken: "Die Welt", sagte der Italiener, "endet am Samstag" - zunächst mal. Auch die Berliner betonen, sie müssten erst mal ihr Halbfinale am Samstag (19.30/alle Spiele MagentaSport) gewinnen. "Wir wissen, dass es nur um Spiel eins gegen Göttingen geht", sagt Manager Marco Baldi.

Marco Baldi drückt dem FC Bayern die Daumen

Und auch für die Berliner, im vergangenen Jahr Meister in der Münchner und Pokalsieger vor 14.614 Zuschauern in der eigenen Arena, hat das Turnier richtungweisende Bedeutung. "Natürlich ist es ein Fingerzeig", behauptet Baldi, wer nun den Pokal gewinne, der "läuft zumindest mit einem gewissen Rückenwind in die weitere Saison." Für die Berliner heißt das: Bundesliga, und dabei in der kommenden Woche (Sonntag, 25. April) auf jeden Fall gegen die Bayern. Die kommen da gerade vom zweiten EuroLeague-Spiel der Serie "best of five" am Donnerstag in Mailand zurück.

Zwischen einem möglichen Pokal-Finale und dem Gipfeltreffen in der Bundesliga wollen sich die Berliner aber ausnahmsweise auf die Seite des großen Rivalen schlagen - es geht ja schließlich um das Ansehen des deutschen Basketballs. "Ich werde", gestand Baldi, "Bayern München am Dienstag wohl zum ersten Mal in meinem Leben, aber dafür umso extremer die Daumen drücken."

Bamberg Baskets
Bamberg Baskets
Bamberg
74
15
21
16
22
ALBA BERLIN
ALBA BERLIN
ALBA
72
22
15
21
14
16:30
So, 22.02.
Beendet
vollständiger Spielplan

Newsticker

Alle News anzeigen