Rund zwei Wochen nach seiner Corona-Infektion ist Torjäger Nils Petersen vom SC Freiburg wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt.
Der 32-Jährige hat zwar nur mit einem Physiotherapeuten individuell gearbeitet, aber er könnte schon bei Borussia Mönchengladbach am Samstag (20.30 Uhr) wieder zum Kader des badischen Fußball-Bundesligisten gehören.
Er werde "natürlich nicht von Anfang an" spielen, sagte SC-Trainer Christian Streich über den Stürmer, "aber er ist immer eine super Option, um eingewechselt zu werden". Eine sportmedizinische Untersuchung und zwei negative Coronatests waren die Voraussetzung dafür, dass Petersen wieder zur Mannschaft zurückkehren durfte.
Streich berichtet von guter Stimmung in Freiburg
Zwei negative Tests konnten auch die fünf Freiburger Nationalspieler vorweisen, die zuletzt auf Länderspielreisen waren. Philipp Lienhart, Vincenzo Grifo, Roland Sallai und Ermedin Demirovic durften am Donnerstag deshalb wieder mit ihren Kollegen trainieren.
"Sie haben sich alle gefreut, dass sie wieder da waren, das hat man an der guten Stimmung auf dem Trainingsplatz gemerkt", berichtete Streich. Woo-yeong Jeong hingegen hat muskuläre Probleme am Knie. Deshalb ist auch sein Einsatz in Mönchengladbach fraglich.
Für die Erfüllung des Traums vom Europacup sieht Streich indes noch Steigerungsbedarf. "Wir müssen eine Schippe drauflegen, um die Europa League zu erreichen. Das muss keine Baggerschippe sein, eine Schaufel genügt."
Derzeit fehlen den achtplatzierten Freiburgern drei Punkte auf Rang sechs, der Siebte Union Berlin ist sogar nur einen Zähler voraus. Und im Windschatten lauert mit einem Punkt weniger der kommende Gegner Borussia Mönchengladbach. "Das wird kein einfaches Spiel für uns - aber für sie auch nicht", sagte Streich.
























