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De Soultrait übernimmt Dakar-Führung

Xavier de Soultrait hat die Führung übernommen
Xavier de Soultrait hat die Führung übernommen
Foto: © Antonin Vincent via www.imago-images.de
06. Januar 2021, 12:04

Der Jo-Jo-Effekt zeigte sich auch im Laufe der vierten Etappe der Rallye Dakar. Als hinterer Starter sicherte sich Joan Barreda (Honda) souverän den Tagessieg, während sein Teamkollege Ricky Brabec taktisch fuhr. In der Gesamtwertung hat Xavier de Soultrait (Husqvarna) die Führung übernommen.

Mit 813 Kilometern war die vierte Etappe von Wadi Al Dawasir nach Riad die längste in diesem Jahr. Die gezeitete Speziale betrug 337 Kilometer. Wieder prägte Sand das Terrain. Mit vielen kurvigen Abschnitten war es nicht die schnellste Prüfung.

Toby Price (KTM) musste heute die Strecke eröffnen und es zeigte sich wieder der Jo-Jo-Effekt. Die frühen Starter verloren Zeit, während die hinteren Fahrer aufholten. Das traf auf die Gruppe mit Barreda, Ricky Brabec (Honda), Ross Branch (Yamaha) und Pablo Quintanilla (Husqvarna) zu.

Nach 80 Kilometern verfuhr sich Price an der Spitze im Gelände und büßte mehrere Minuten ein. Bei Kilometer 125 führte Barreda, der als 30. gestartet war, das virtuelle Klassement an. Auch nach 172 Kilometern lag der Spanier bei der Zeitnahme vorne.

Das setzte sich bis ins Ziel fort. Nach zwei Stunden und 46 Minuten sicherte sich Barreda den Tagessieg. Brabec fuhr im letzten Viertel taktisch und verlor noch 17 Minuten, um den nächsten Tag nicht in der ersten Gruppe eröffnen zu müssen. Er klassierte sich als 18.

Mit knapp sechs Minuten Rückstand wurde Ross Branch (Yamaha) Zweiter. Dakar-Rookie Daniel Sanders (KTM) komplettierte die Top 3. Price verlor heute eine knappe Viertelstunde und landete außerhalb der Top 10.

In der Gesamtwertung ist Privatfahrer Skyler Howes (KTM) seine Führung wieder los. Neuer Spitzenreiter ist nun de Soultrait. Barreda ist dem Franzosen bis auf 15 Sekunden nahegekommen. Kevin Benavides (Honda) ist neuer Dritter.

Der Österreicher Matthias Walkner (KTM), der heute als Dritter an der Startlinie stand, belegte den 23. Platz. Der Deutsche Sebastian Bühler (Hero) folgte als 24. In der Gesamtwertung ist Bühler ebenfalls auf Position 24.

Morgen geht es von Riad weiter nach Buraida. Die Speziale beträgt 419 Kilometer. Es ist eine der schwierigsten Etappen der Rallye. Das Gelände ist einerseits von großen Dünengürteln gesäumt, andererseits von steinigen Abschnitten.

Ergebnis der 4. Etappe (Top 10):

01. Joan Barreda (Honda) - 2:46.50 Stunden 02. Ross Branch (Yamaha) +5:57 Minuten 03. Daniel Sanders (KTM) +6:09 04. Luciano Benavides (Husqvarna) +6:22 05. Savier de Soultrait (Husqvarna) +7:19 06. Joaquim Rodrigues (Hero) +7:21 07. Ignacio Cornejo (Honda) +7:29 08. Pablo Quintanilla (Husqvarna) +7:34 09. Stefan Svitko (KTM) +8:46 10. Adrien van Beveren (Yamaha) +9:22

Gesamtwertung nach 4 von 12 Etappen (Top 10):

01. Xavier de Soultrait (Husqvarna) - 15:00.25 Stunden 02. Joan Barreda (Honda) +0:15 Minuten 03. Kevin Benavides (Honda) +3:24 04. Ross Branch (Yamaha) +4:24 05. Skyler Howes (KTM) +4:26 06. Luciano Benavides (Husqvarna) +5:31 07. Sam Sunderland (KTM) +7:13 08. Toby Price (KTM) +7:47 09. Ignacio Cornejo (Honda) +8:06 10. Pablo Quintanilla (Husqvarna) +9:31

Motorrad 2021

1ArgentinienKevin Benavides47:18:14.0h
2USARicky Brabec+4:56.0m
3GroßbritannienSam Sunderland+15:57.0m
4AustralienDaniel Sanders+38:52.0m
5USASkyler Howes+52:33.0m

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