Beim FC Bayern ist aktuell ein wenig Sand im Getriebe. Drei der vergangenen vier Bundesliga-Partien endeten unentschieden, die Tabellenführung ist nach elf Spieltagen futsch. Das liegt auch an den Anpassungsproblemen der Neuzugänge.
Von den sieben Verpflichtungen des Rekordmeisters, die für insgesamt 62 Millionen Euro an die Isar geholt wurden, hat bislang keine den Sprung in die Stammelf geschafft. Der "kicker" hat nun aufgeschlüsselt, woran es bei den einzelnen Profis hakt.
So hinterlasse Königstransfer Leroy Sané, für den 45 Millionen Euro nach Manchester gewandert waren, "zwar im Training bei Fitnessläufen einen Top-Eindruck, auch in kleinen Spielformen, aber im Wettkampf kommt er gehemmt, nachlässig, dosiert engagiert und noch nicht integriert rüber", so das Fachblatt.
Seit seinem Wechsel nach München kam der 24-Jährige in 14 Pflichtspielen zum Einsatz, erzielte fünf Tore und sammelte drei Assists. Oftmals wirkte er jedoch wie ein Fremdkörper.
Roca, Costa und Sarr noch keine Hilfe für den FC Bayern
Der zweitteuerste Neuzugang der Bayern war der spanische Mittelfeldspieler Marc Roca. Auch der Neun-Millionen-Euro-Mann ist Trainer Hansi Flick noch keine große Hilfe, enttäuschte bei seinen wenigen Einsätzen fast durchgehend.
Laut "kicker" könne der 23-Jährige "dem Tempo auf diesem Niveau nicht folgen", seine "vorbildliche Professionalität" allein reiche nicht aus.
Keinen Deut besser fällt das Zwischenfazit bei Douglas Costa und Bouna Sarr aus. Letzterer müsse sich "gewaltig stabilisieren, um seine Befähigung für den FCB nachzuweisen", urteilt das Blatt, zudem verheddere sich Rückkehrer Costa "permanent im Dribbling".
Einzig Eric Maxim Choupo-Moting, der als Backup für Robert Lewandowski geholt wurde, werde den Erwartungen gerecht. Der Deutsch-Kameruner sei ein "guter Typ in der Kabine".






























