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Freiburg atmet nach "dreckigem" und "sauwichtigem" Sieg auf

Der SC Freiburg bejubelt den Sieg gegen Arminia Bielefeld
Der SC Freiburg bejubelt den Sieg gegen Arminia Bielefeld
Foto: © Jan Huebner via www.imago-images.de
13. Dezember 2020, 10:10

Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat seine monatelange Talfahrt gestoppt. Gegen Arminia Bielefeld holten die Breisgauer den ersten Sieg seit dem Saisonstart.

Für große Emotionen nach dem Ende der langen Durststrecke fehlte die Kraft, der abgekämpfte Christian Streich wirkte müde und ausgelaugt. "Ich bin sehr glücklich, dass wir wieder gewonnen haben nach den vielen Wochen", hauchte der sonst so gestenreiche Trainer des SC Freiburg nach dem 2:0 (0:0) gegen Arminia Bielefeld leise und ohne erkennbare Regung ins Mikrofon.

Die ständigen Rückschläge der vergangenen Monate hatten Streich offenbar derart mitgenommen, dass er seine Erleichterung kaum zeigen konnte. Dabei hatten die Breisgauer zuvor ihre monatelange Talfahrt in der Fußball-Bundesliga gestoppt und den ersten Dreier seit dem Sieg zum Saisonauftakt eingefahren.

Vincenzo Grifo in der 79. Minute per Foulelfmeter und der südkoreanische Premieren-Torschütze Woo-Yeong Jeong (90.+2) erlösten die Freiburger, die nach dem Erfolg am ersten Spieltag beim VfB Stuttgart (3:2) nur noch fünf Unentschieden geholt hatten. "Wir haben es am Ende erzwungen", kommentierte Streich den verdienten Sieg gegen den harmlosen Aufsteiger.

Wesentlich mehr Emotionen als der Trainer zeigten die Profis nach dem langersehnten Erfolgserlebnis im kalten Freiburger Dauerregen. "Da fällt Einiges von uns gab", gestand Angreifer Nils Petersen ein: "Für unsere Verhältnisse war es ein eher dreckiger Sieg. Aber er tut unglaublich gut - vor allem, weil es gegen einen direkten Kontrahenten ging."

Ähnlich sah es Torschütze Grifo. "Wer nach dem Elfmeter in mein Gesicht geschaut hat, der hat meine große Erleichterung gesehen", sagte der italienische Nationalspieler: "So ein Spiel kann auch richtig blöd laufen, wenn Bielefeld noch irgendwie einen reingurkt. Deshalb war ich einfach happy, als ich den Ball reingemacht hatte. Der Sieg war sauwichtig."

Bielefeld-Niederlage "war vermeidbar"

Tatsächlich konnten die Freiburger mit nunmehr elf Punkten auf dem Konto den Anschluss ans untere Mittelfeld der Tabelle herstellen. Für Streich war das vor allem ein Erfolg des Willens. "Ich bin froh über die Haltung der Spieler, die nicht gezögert haben, alles auf den Platz zu bringen und alles abzuarbeiten", äußerte der Coach, der am Mittwoch bei Schalke 04 auf eine ähnliche Leistung hofft.

Die Bielefelder, die mit lediglich sieben Zählern auf dem Relegationsplatz liegen, müssen dagegen gegen den FC Augsburg ein anderes Gesicht zeigen. Mit einer ähnlich mutlosen Vorstellung wie im Breisgau dürfte für die Arminia nichts zu holen sein.

"Wir sind enttäuscht. Die Niederlage war nicht unverdient - aber sie war vermeidbar", sagte Trainer Uwe Neuhaus, der sich über das Foul von Mike van der Hoorn an Roland Sallai im Strafraum ärgerte: "Wenn eine Mannschaft nicht den entscheidenden Fehler macht, geht das Spiel 0:0 aus. Leider haben wir diesen Fehler gemacht."

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