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Gladbach nach Remis gegen Hertha im Gefühlschaos

Gladbach musste sich mit einem Remis gegen Hertha BSC zufrieden geben
Gladbach musste sich mit einem Remis gegen Hertha BSC zufrieden geben
Foto: © Moritz Mueller via www.imago-images.de
13. Dezember 2020, 10:05

Borussia Mönchengladbach kommt in der Bundesliga nicht vom Fleck. Nach intensiven Champions-League-Wochen sehnen die Fohlen das Jahresende herbei.

Das Ende einer historischen Woche stürzte Marco Rose in ein Gefühlschaos. Einerseits war Borussia Mönchengladbachs Trainer "beeindruckt" von der Reaktion seines Teams beim 1:1 (0:0) gegen Hertha BSC. Andererseits wurmte auch ihn der tabellarische Stillstand nach dem bereits fünften Remis der Saison: "Das Ergebnis passt uns nicht so in den Kram."

Anstatt 65 Stunden nach dem erstmaligen Einzug ins Champions-League-Achtelfinale auch in der Bundesliga wieder Kurs auf die Königsklasse zu nehmen, schenkten die Fohlen erneut wertvolle Punkte her. Der vierte Platz ist nach dem elften Spieltag bereits vier Zähler entfernt. Zum Vergleich: Zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison thronte die Borussia an der Tabellenspitze.

Zufall? "Wir haben eine Saison, die schon schwieriger ist. Wir werden anders wahrgenommen", sagte Sportdirektor Max Eberl im "ZDF", wollte das Ergebnis vom Samstag aber nicht dramatisieren: "Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Was sie investiert hat nach diesen Wochen, was sie körperlich auf den Platz gebracht hat mit einem Willen, mit einer Lust - davor habe ich großen Respekt."

Embolo ist "etwas enttäuscht"

Damit stimmte Eberl in den allgemeinen Chor der Gladbacher ein. Denn auch Rose konnte mit der Leistung seines Teams nach dem Gegentreffer durch Herthas Arsenal-Leihgabe Matteo Guendouzi (47.) letztlich sehr gut leben. "Die Reaktion nach dem 0:1 hat mich beeindruckt, wir haben dann eine Topleistung geliefert", lobte der Gladbacher Coach.

Die Borussia zeigte anders als beim 0:2 bei Real Madrid unter der Woche eine größere Bereitschaft, was Rose gleich mit einem Topwert belegte. "Wir haben 254 Sprints gemacht, so viele wie bisher noch nicht. Das war eine Reaktion auf das Spiel in Madrid", sagte der Trainer. Er hatte gleich sechsmal rotiert ("Es ist unabdingbar, viel zu tauschen") und zunächst auf Leistungsträger wie Marcus Thuram oder Lars Stindl verzichtet.

Letztlich sicherte in Breel Embolo, in Abwesenheit Stindls sowie des angeschlagenen Yann Sommers im Tor erstmals Kapitän, aber ein Spieler aus der Startelf das Remis (70.). "Natürlich sind wir etwas enttäuscht", sagte Embolo, schränkte wie seine Teamkollegen jedoch ein: "Wir wissen trotz des Unentschiedens, dass wir eine gute Leistung gezeigt haben."

Bevor es am Dienstag bei Eintracht Frankfurt (18:30 Uhr) für 2020 in die letzte von gefühlt unzähligen englischen Wochen geht, richten sich die Gladbacher Blicke in die Schweiz. In Nyon wird dem Achtelfinal-Neuling am Montag garantiert ein dicker Brocken für die nächste Champions-League-Aufgabe zugelost. FC Liverpool, Paris Saint-Germain, FC Chelsea, Juventus Turin und Manchester City heißen die möglichen Gegner.

Dürfte sich Eberl ein Team aussuchen, wäre seine Wahl klar: "Wir würden uns alle Liverpool wünschen."

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