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Großer Name, schwerer Start: Kluivert sucht noch sein Glück

Setzt sich Justin Kluivert bei RB Leipzig durch
Setzt sich Justin Kluivert bei RB Leipzig durch
Foto: © Seskimphoto via www.imago-images.de
08. Dezember 2020, 11:01

Gegen den FC Bayern München erzielte Justin Kluivert sein erstes Tor für RB Leipzig. Der Klub hofft auf ein Ende der Startschwierigkeiten des Niederländers.

Der Fluch des großen Namens suchte Justin Kluivert schon in Kindertagen heim. Mit Talent und Tatendrang stach er in der Nachwuchsakademie von Ajax Amsterdam wie einst sein berühmter Vater Patrick hervor. Seine Trainer jubelten. Andere Beobachter reagierten mit Neid und Missgunst.

Kluivert, so lästerte man, wurde nicht bevorzugt weil er schneller rannte, besser dribbelte oder mehr Tore schoss. Nein, er spielte nur weil er eben ein Kluivert war. "Wenn du mit zehn Jahren als Kind spielst, reden viele Leute und meinen, dass du wegen deines Vaters den Vorzug erhältst", sagte Kluivert einmal: "Das hat mich immer motiviert. Das hat mich zu dem gemacht, der ich bin. Ich wollte jeden Tag zeigen, dass nichts am Namen lag."

Sein Ehrgeiz zahlte sich aus, der Erfolg gibt ihm recht. Am vergangenen Samstag erzielte der Flügelspieler von RB Leipzig beim Gipfeltreffen bei Bayern München (3:3) sein erstes Bundesliga-Tor. Und wenn RB am Dienstag in der Champions League gegen Manchester United um den Einzug ins Achtelfinale kämpft, ist Kluivert mittendrin - und der Großteil seiner einstigen Neider sieht nur aus der Ferne zu.

Justin: Ich bin schneller als Vater Patrick

Das schwere Erbe seines Vaters lastet dabei aber zweifellos auf ihm. Zu groß war die Karriere Patrick Kluiverts, der mit Ajax die Champions League und den Weltpokal gewann, als das seine Herkunft keinerlei Vergleiche nach sich zieht.

Kluivert hat sich damit arrangiert. Er scheut sie nicht grundsätzlich, der heute 44-Jährige sei schließlich das "Idol" und der "wichtigste Ratgeber" für den 21-Jährigen.

Dennoch, betont er, ist er eine eigene Person, ein eigener Spieler, der seine eigene Karriere verfolgt. "Ich bin auf jeden Fall schneller. Und ich kann auch ein bisschen besser dribbeln", sagte Justin einmal im Interview mit der "Sport Bild". Von seinem Vater hätte er gerne die Kopfballstärke geerbt - "allerdings bin ich auch fast 20 Zentimeter kleiner".

Seine Qualitäten überzeugten nach Ajax Amsterdam und der AS Rom auch RB Leipzig. Bis Saisonende ist er ausgeliehen, nachhaltig empfohlen hat sich Kluivert allerdings noch nicht. Erst zweimal stand er bei Trainer Julian Nagelsmann in der Startelf, zuletzt in München, wo er auf Rechtsaußen überzeugte.

Die Bundesliga sei "sicherlich gewöhnungsbedürftig in Bezug auf die Intensität", sagte Kluivert zuletzt, aber: "Ich finde es großartig: hoher Druck, schön Gas geben, vorwärts spielen. Das ist auch der Grund, warum ich hierhergekommen bin. Ich bin sehr glücklich mit diesem Schritt. Ich werde in Leipzig viel lernen."

Davon ist auch der Verein überzeugt. Die Anlaufprobleme, so die Hoffnung, sind spätestens seit München vorbei. "Justin hat ein gutes Spiel gemacht, er ist auf dem richtigen Weg", sagte Sportdirektor Markus Krösche.

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